Wie kann Yoga das Leben verbessern? Mit Ami Norton
Shownotes
Yoga ist für die einen fester Alltag, für die anderen noch immer eher ein Fragezeichen. In dieser Folge der „Halbzeit-Legenden" sprechen Dirk und Phil mit Yoga-Coach Ami Norton darüber, warum Yoga weit mehr ist als nur ein zeitloser Sporttrend.
Es geht um Beweglichkeit, mentale Balance und die Frage, warum gerade viele Männer dem Thema noch skeptisch begegnen. Wie gelingt der Einstieg? Was bringen Retreats und Online-Kurse wirklich? Und warum könnte Yoga gerade in den besten Jahren ein echter Schlüssel zu mehr Wohlbefinden sein?
Ein lockeres und erkenntnisreiches Gespräch über Körper, Geist und die ziemlich gute Idee, sich selbst ein bisschen beweglicher durchs Leben zu schicken.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Flexibilität im Körper führt zu flexibilität.
00:00:03: Im Denken, gesagt hat das die zeitgenössische Yoga-Lehrerin Donna Fahy und damit lieber Dirk ist glaube ich der Ton für eine sehr bewegliche Folge heute gesetzt?
00:00:14: Absolut!
00:00:14: Ich bin allerdings gar nicht ganz sicher ob sich das nur auf die Flexibilität bezieht.
00:00:18: Ich glaube jede Art von körperlicher Fitness und körperliche Frische wirkt sich auf die geistige Frische aus.
00:00:24: Ob das nur Flexibilitet ist darüber können wir ja nachher sprechen.
00:00:27: Ja und genau darüber sprechen wir heute.
00:00:29: es wird ein eine maximalflexible Folge.
00:00:31: Hier sind die Halbzeitlegenden!
00:00:43: Ach Mensch, was werden wir heute beweglich sein Dirk?
00:00:47: Also bei mir beschränkt sich das aufs Geistige wenn ich viel Glück habe.
00:00:50: körperlich hab ich da noch ein bisschen Nachholbedarf aber vielleicht lerne ich ja etwas was mich weiterbringt heute von Amy Norton Hallo
00:00:58: Amy Grüß dich.
00:00:59: So jetzt fragt ihr euch natürlich wer ist Amy?
00:01:01: Norden Im Norden ist in London aufgewachsen und die frühere Germanistikstudentin kam über den Tanz im Alter von achtzehn Jahren zum Yoga.
00:01:08: Seit knapp zehn Jahren arbeitet sie inzwischen als professionelle Yogalehrerin national, auch im Rahmen internationaler Kurse im Ausland.
00:01:15: Ihr Körper soll einerseits nah an ihrem ästhetischen Ideal sein – andererseits vor allem funktionieren!
00:01:22: Yoga dient nach ihrer Auffassung der Erreichung beider Ziele.
00:01:26: Darüber und über mehr sprechen wir heute mit Emmy Norden.
00:01:29: Amy, ist Yoga für dich mehr Sport oder mehr Lebensphilosophie?
00:01:33: Für mich ist es eigentlich beides.
00:01:35: Also um jetzt nicht auf das eine oder das andere festzulegen.
00:01:39: Das ist für mich eigentlich das Schöne, dass es eben beides sein kann und man für sich aussuchen kann in welche Richtung man gehen möchte.
00:01:50: kann so vieles sein, dass deswegen glaube ich wirklich fest daran das Yoga für jeder ist.
00:01:55: Weil es eben so viele verschiedene Arten gibt, so viele verschiedenen Möglichkeiten.
00:02:00: Wenn man mehr in das Philosophische gehen möchte, kann man aber wenn man mehr bei dem Körperlichen sein möchte, dann auch.
00:02:06: und ich glaube fest daran dass selbst wenn man sich mehr auf das körperliche fokussiert hat man trotzdem sehr viel für den Geist.
00:02:12: dabei
00:02:13: Muss man an Yoga glauben um Yoga machen zu können?
00:02:20: An Yoga-Glauben ist so ein bisschen die Frage, was das überhaupt bedeutet.
00:02:25: Yoga bedeutet letztendlich Verbindung von Körper und Geist, Verbindung zwischen Menschen, Verbindung zwischen uns und unsere Umwelt.
00:02:37: Wenn man denkt, Yoga ist so Geschichten über Götter ... Dann würde ich sagen, nein das musst du nicht glauben um Yoga machen zu können.
00:02:45: Aber ich finde schon wichtig zu erkennen dass es eben um diese Verbindung zwischen körperlich und geistig geht.
00:02:51: Du arbeitest als Yoga-Lehrerin da kommen ja Leute zu dir vielleicht auch welche die gesagt haben Ich habe doch nie Yoga gemacht.
00:02:57: bring mir das doch mal näher.
00:02:58: Mit welcher Intentionen kommen sie?
00:03:00: Sehr unterschiedlich.
00:03:02: Manche kommen für Stressreduktion, weil die gehört haben okay das soll gut sein um mein Stress zu reduzieren.
00:03:08: manche kommen mit körperliche Ziele sage ich mal so dass sie entweder beweglicher werden möchten oder dass sie zum Beispiel eine schlechte Haltung entgegenwirken wollen.
00:03:19: also das ist auch der Punkt.
00:03:21: es geht nicht nur um die Beweglichkeit sondern man kann auch mit Yoga sehr viel Kraft aufbauen Genau, und dann andere wiederum die sagen ich möchte einfach was Schönes für mich machen.
00:03:32: Jetzt hat ja jeder in seinem Job auch Dinge, die er besonders gerne macht.
00:03:35: Du bildest ja auch Yoga-Lehrer aus.
00:03:37: jetzt ist die Frage Welche sind dir am liebsten wenn sie zu dir kommen?
00:03:40: Sag nicht wir sind alle gleichliebt das stimmt Ja.
00:03:44: oder Anfänger oder Fortgeschrittene Sportliche oder eher von der geistigen Egen bekommen?
00:03:49: Das
00:03:49: fragt aber selbst auch für Yoga geeignete sich merkt es schon
00:03:56: Was ist mir lieber?
00:03:57: Also ich finde es besonders schön, wenn ich mit Nicht-LehrerInnen arbeite zu sehen.
00:04:03: Wenn jemand einen Fortschritt macht.
00:04:05: das heißt ich sage nicht dass sich fortgeschrittene Praktizierende nicht mag aber Ich find's wirklich schön wenn ich sehe jemand kommt in ein Kurs und am Anfang vielleicht waren die etwas zurückgehalten haben sich vielleicht manche Sachen gar nicht getraut
00:04:21: und dann
00:04:22: vielleicht auch skeptisch.
00:04:23: und dann über die Zeit sieht man, wie nicht nur das Körpeliche sich verändert sondern auch das Innerliche dieses Selbstzutrauen.
00:04:29: Wie dass sich aufbaut diese Ruhe und zu sehen ja wie viel sie tatsächlich können.
00:04:35: Was baut es sich denn als erstes auf dann im Normalfall?
00:04:37: Also ist es eher Das Mindset oder doch eher der Körper der Als Erstes was spürt von den positiven Effekten des Yoga.
00:04:44: für
00:04:44: die meisten Menschen ist Es erstmal das körperliche weil wir eben das ist Für uns das greifbarste Ja wenn uns was wehtut Dann wissen Wir mir tut was weh.
00:04:54: Oder Wenn Ich Bei einer Yoga-Heitung merke mein Bein zittert, weil er arbeitet.
00:04:59: Dann merke ich das sofort.
00:05:02: in der Regel sind wir nicht so schnell dabei unsere innerliche wahrzunehmen wie wir das körperliche wahrnehmen können.
00:05:11: deswegen ist es meistens so dass Teilnehmerinnen ein Unterschied körperlich spüren weniger Schmerzen oder mehr Beweglichkeit oder bessere Haltung und Dann nach und nach eher das Geistige und des mentale Emotionale kommt.
00:05:27: Gibt es dann auch viele, die unterwegs sagen wir mal den Weg verlieren?
00:05:31: Und bei dem Geistigen und Emotionalen gar nicht ankommen, die also wirklich auf dieser Reinkörperlichkeits-Ebene bleiben?
00:05:37: Ja sicherlich!
00:05:38: Also
00:05:39: versuchst du sie dann nachzuziehen oder sagst du ist mir eigentlich egal.
00:05:43: jeder muss selber seine Absicht und sein Ziel definieren.
00:05:47: letztendlich sehe ich das so.
00:05:48: Ich schaffe ein Raum wo ich beides anbiete Und jeder nimmt das mit, was er möchte.
00:05:54: Also wenn jemanden zu meiner Stunde kommt und sich nur auf das körperliche fokussieren möchte... Für mich ist es auch gut!
00:06:01: Ich zwinge das nicht weil ich denke trotzdem hat diese Person etwas Gutes für sich getan.
00:06:06: Jetzt kommst du ja aus einer ganz anderen Ecke.
00:06:08: Du hast ja als kleines Kind eher kompetitiv Sport getrieben Du hast getanzt aber das schon im Wettkampf Und plötzlich bist du dann eigentlich in relativ jungen Jahren so völlig weg vom Wettkampf gewesen.
00:06:22: Hat dir da nicht etwas gefehlt, dieses Siegen können dieser Ehrgeiz hier gewinnen zu wollen?
00:06:27: Das ist ja ganz was anderes im Yoga!
00:06:28: Ich
00:06:29: habe das sicherlich am Anfang mitgenommen.
00:06:32: zum Yoga wenn ich ehrlich bin.
00:06:33: also ich hab mit achtzehn mit Yoga angefangen, also relativ jung und Ich konnte, also ich sage das in Anführerszeichen.
00:06:43: Ich konnte relativ viel weil ich aus dem Tanzen
00:06:46: kam von der Beweglichkeit
00:06:48: her.
00:06:49: Aber was sich sicherlich damals nicht so ganz oder noch nicht sofort verstanden habe oder mitgenommen habe ist dass es gar nicht darum geht etwas zu gewinnen oder zu verlieren sondern nur darum geht zu schauen was an dem jeweiligen Tag da ist und dann damit umzugehen.
00:07:08: Das heißt, an manchen Tagen fühlt man sich stark in der Yoga-Praxis.
00:07:12: Man kommt in so kraftvolle Haltung und denkt, das hätte ich nicht gedacht, dass ich es heute schaffe.
00:07:17: An anderen Tagen klappt es nicht gut.
00:07:21: Dann lernt man auf dem Weg, das auch zu akzeptieren ein Stück weit.
00:07:25: Es geht gar nicht um das Ergebnis an sich, sondern was passiert auf dem Wege?
00:07:31: Das ist ein bisschen klischeehaft, aber so ist es wirklich.
00:07:33: Ja,
00:07:34: das ist ja auch total nachvollziehbar.
00:07:35: Denn wie die Tagesform bei uns variiert, ist es dann natürlich auch beim Yoga und wahrscheinlich schafft man damit eine andere Akzeptanz für die eigenen Schwächen, für die eigene Tagesform.
00:07:45: tatsächlich, dass man da auch irgendwie ein anderes Gespür führt bekommt – eher für den Körper oder eher für Den Geist?
00:07:51: Für beides, weil die bedingen sich gegenseitig.
00:07:54: Wenn ich mich körperlich nicht so gut fühle dann wahrscheinlich im Geist bin ich auch nicht so ganz dabei oder andersrum.
00:07:59: wenn ich voll viel Stress bei der Arbeit habe und dann komme ich zum Yoga vielleicht die erste halbe Stunde bin ich gar nicht so wirklich präsent Und das hat dann eine Auswirkung darauf was ich mit meinem Körper machen kann Weil ich muss dafür präsend sein.
00:08:14: Ja es geht dann auch um diese Ich sage immer die Kommunikationskanäle zum Körper zu öffnen.
00:08:21: Wenn man nicht präsent ist, ist es sehr schwierig.
00:08:24: Wenn du in einer Gleichgewichtshaltung bist auf einem Bein ... Ich mach's oft so, dass ich sage und die Augen schließe.
00:08:33: Dann wirds wackeln oder so?
00:08:34: Definitiv!
00:08:36: Dirk bei dir?
00:08:37: Ich stelle
00:08:38: mir nicht gerade vor.
00:08:38: Bei mir wackelt gar nix.
00:08:41: Stellt ihr gerade vor, das können wir gleich aber probieren hier!
00:08:44: Wir stellen den Dirk mal auf einen Bein und er schließt die Augen dann, wenn die mal gespannt ist.
00:08:49: Einmal habe ich frei zum Lügen hier.
00:08:54: Auf der anderen Seite ist es so, dass du dem Moment anfängst über deine Einkaufsliste nachzudenken.
00:09:02: oder über die Aufgabe bei der Arbeit, die du nicht erledigt hast.
00:09:05: Dann wahrscheinlich ist es Wackeln mehr als wenn man komplett da ist und sich darauf fokussiert.
00:09:11: was macht mein Fuß gerade?
00:09:12: Was machen meine Wadenmuskulatur?
00:09:15: Ist mein Körper mittelaktiv?
00:09:17: ja das ist die eine Seite.
00:09:19: und dann auf der anderen Seite sage ich immer eigentlich geht's gar nicht darum ob es wackelt oder nicht sondern was passiert mit dir wenn es wickelt?
00:09:27: Es gibt die Teilnehmer die sich dann richtig festbeißen und sagen Ich schaff das jetzt.
00:09:33: Man sieht es wirklich im Gesicht, für die ist es vielleicht eher die Übung ein bisschen loszulassen.
00:09:40: Es gibt andere, wo man dann merkt so, sobald es einmal wackelten, die rauskommen, geben sie auf und sagen okay, da mache ich die Übung nicht.
00:09:47: Für die ist das vielleicht dann die Sache zu sagen, nee komm, ich probier's noch einmal.
00:09:51: Also auch eine Resilienzschule?
00:09:52: Total!
00:09:53: Das ist Yoga hundert Prozent.
00:09:56: Du bist ja eigentlich ein sehr lebhafter Typ, wenn man dich jetzt so erlebt und trotzdem mit achtzehn Jahren vom Tanz zum Yoga gekommen finde ich eigentlich bemerkenswert.
00:10:07: Was hat dich zum Yoga gebracht?
00:10:09: Weil eigentlich wirks du so quirlig dass ich mich dir nicht eher beim Tanzen als beim Yoga vorstellen kann.
00:10:15: Ja also tatsächlich das was ihr eigentlich schon erwähnt hattet.
00:10:18: Ich bin zum Yoga gegangen weil ich beweglicher werden wollte.
00:10:22: Ich wollte dann, also ich bin mit Axia nicht komplett weg vom Tanz.
00:10:25: Sondern eigentlich umgezogen könnte man sagen von Standard-Tanz und Latein-Tanzen.
00:10:32: Dann habe ich mehr Lyrical Jazz Hip Hop gemacht so solche Tanz gemacht.
00:10:38: Und da warst du noch nicht beweglich genug?
00:10:39: Also
00:10:39: ich war beweglich auf jeden Fall.
00:10:41: aber ich dachte komm wenn ich die Möglichkeit hab beweglicher zu werden, dann mache ich das jetzt auch.
00:10:50: Sicherlich auch, wie ich vorhin erwähnte so ein bisschen diese Nichtfehler würde ich das nicht nennen.
00:10:55: Aber es war diese... Ich habe dann mein Ehrgeiz vom Tanz mit zum Yoga gebracht und ich gebe zu dass sich in den ersten Jahren von dem Yoga Praxis manche Verletzungen die ich eigentlich aus einem Tanz hatte schlimmer gemacht haben Weil ich mit so viel Ehrgeiz dabei war, und ich wollte unbedingt ... Ich wollte in meinen Spagat.
00:11:15: Und ich wollte die Arm-Balance machen.
00:11:19: Das ist das was ich dann über die Jahre danach gelernt hab da einen Schritt zurückzugehen.
00:11:25: So ein bisschen diese Ehrgights, die ich sonst wo hatte rauszunehmen.
00:11:30: Dann wurde irgendwann Yoga der Raum für mich.
00:11:33: Wo ich einfach das machen konnte, was in dem Moment möglich war ohne mich unbedingt jedes Mal weiter bringen zu müssen.
00:11:44: Ist das vielleicht auch ein Grund dafür, dass nach wie vor Yoga eher ein Frauenthema als ein Männerthema ist?
00:11:49: Ich glaube die Männer ziehen nach es werden mehr.
00:11:51: Das
00:11:52: stelle ich auch fest ja.
00:11:53: Dennoch gibt's immer noch mehr Frauen, dass eben dieser Druck, dieser Wettbewerb nicht so da ist und irgendwie der Mann Testosteron gesteuert irgendwie immer einen Wett Bewert braucht.
00:12:03: Vielleicht also das könnte gut sein!
00:12:05: Ich weiß nicht ob es das ist was Yoga unbedingt anzieht.
00:12:09: Aber meine Erfahrung nach ist das, was die auf dem Weg lernen.
00:12:13: Ja es ist wirklich diese Selbstakzeptanz, was natürlich für alle wichtig ist aber für Frauen besonders so.
00:12:20: diese Selbstaczeptanz zu finden ist in sehr vielen Bereichen sehr schwierig und Yoga ist dieser Raum wo man sagen kann ich bin so wie ich bin?
00:12:30: Ich bin hier um mich so kennen zu lernen Welt oder wie erwartet wird, dass ich in die Welt erscheine.
00:12:40: Und ich denke das ist etwas was viele Frauen an Yoga hält.
00:12:45: vielleicht nicht weswegen sie kommen aber wo was die daran hält.
00:12:47: und bei Männern sehe ich es oft diese erst mal dieses körperliche im Fokus am Anfang.
00:12:55: Ich muss beweglicher werden oder ich möchte für mein Hauptsport beweglicher werden.
00:13:00: Ja ja
00:13:00: genau das.
00:13:01: ich habe auch neulich eine Anfrage bekommen von ein Golf Club weil die wollten dann Yoga dort einführen, damit
00:13:09: sie ... Beim Golfen.
00:13:10: Also für Golfer, damit Sie in Golfen besser werden?
00:13:13: Damit das Schwung wahrscheinlich.
00:13:14: Genau
00:13:15: und das ist natürlich das Kann-Joga, das kann es hundert Prozent aber es lässt dann natürlich sehr viel von dem Yoga weg wenn man sagt ich mach das nur deswegen.
00:13:26: Aber wenn die Leute das deswegen machen finde ich das gut, weil so kommen sie überhaupt rein.
00:13:32: Ich stelle zum Beispiel auch fest in meinem Berufsalltag als Sportreporter wenn ich mit Profi-Fußballmannschaften beispielsweise unterwegs bin.
00:13:39: Ich hätte mir vor zehn, fünfzehn Jahren, ich glaube hättest du da Yoga angeboten als regelmäßige Trainingseinheit die hätten alle laut gelacht und inzwischen hast du fast jeden Tag mindestens eine richtige Yoga Einheit oder etwas was zumindest von der Beweglichkeitsphilosophie her in diese Richtung geht.
00:13:53: also auch da hat er ein anderes Bewusstsein offenbar stattgefunden, dass diese Beweglichkeit dir auch wieder in deinem gesamten atletischen Körper in dem du steckst.
00:14:03: Auch noch echte Benefits beschert?
00:14:04: Ja definitiv und das ist... Und wie gesagt des Geistige ist immer dabei selbst wenn man vielleicht nicht das bewusst deswegen macht und ich bin mir sicher, dass das noch ein Grund ist weswegen so viele Profisportler das machen natürlich wegen Beweglichkeit natürlich wegen Verletzungsrisiko Minderung.
00:14:24: Aber auch dieses Geistige, dass man lernt sich zu fokussieren, das man lernte den Körper zu spüren wahrzunehmen was gerade da ist damit umzugehen.
00:14:36: Das ist halt sicherlich auch etwas was Profi-Sportler unterstützt.
00:14:41: und auch sage ich mal so nicht Profisportler ja weil das ist halt auch die Sache.
00:14:47: oft hat Yoga diese dieses Bild.
00:14:50: Ich kann es nur machen wenn ich beweglich bin Aber ich sage immer, also das ist so ein bisschen überspitzt.
00:14:56: Aber dass es so wie zu sagen ... Ich kann nur... Also nicht, ich kann kein Yoga weil ich nicht beweglich bin, ist oft das was gesagt wird und das ist sowieso zu sagen, ich habe Dursten deswegen kann ich keinen Wasser trinken Wenn du nicht beweglich bist, dann ist es ein Grund, Yoga zu machen.
00:15:16: Genau.
00:15:17: Und das genau deswegen nichts zu machen... Verstehe.
00:15:20: ...ist
00:15:20: komplett so... Das eigentlich
00:15:21: der Reflex, der genau das Aussagen will, dass du genau das brauchst tatsächlich.
00:15:29: Amy!
00:15:30: Ich muss dir etwas beichten.
00:15:33: Philipp Hörweg ich hab dich gestalkt.
00:15:35: Okay.
00:15:37: Soll
00:15:38: ich nicht zum ersten?
00:15:39: Nein Spaß.
00:15:41: Ich habe wirklich geguckt.
00:15:42: was finde ich denn so über Amy Norton?
00:15:44: Und da habe ich Bewertungen gefunden und da war eigentlich immer wieder das Gleiche zu lesen.
00:15:50: Schöner Yoga-Kurs, tolle Yogalehrung – fast bei wird man sagen, achtzig Prozent der Bewertung.
00:15:55: Toller Mensch!
00:15:56: Lieber Mensch!
00:15:57: Klasse Mensch ja?
00:15:59: Ich mag sie und solche Dinge.
00:16:01: Das würdest du glaube ich nicht lesen wenn du jetzt ein Englischkurs gegeben hättest.
00:16:06: so diese menschliche emotionale Komponente ist mir deutlich aufgefallen, dass das für die Leute unglaublich wichtig war.
00:16:14: Was du für ein Mensch bist, was du für einen Typ bist und was du an Schwingungen verbreitest?
00:16:18: Habe ich dies richtig wahrgenommen oder ist es jetzt Zufall gewesen, dass sich einfach...
00:16:22: Dass die Leute das geschrieben haben!
00:16:24: Es ist natürlich freut mich sehr und wenn sie das sagen dann nehme ich das sehr gerne an.
00:16:31: Aber ja, da hast du Recht.
00:16:33: Das ist auch für mich ein großer Unterschied zwischen Yoga und andere Sportarten.
00:16:37: Es ist wirklich dieses menschliche was dabei ist das das auch sehr wichtig ist dass man sich in der Gegenwart der Person sich wohlfühlt.
00:16:49: Also ich sage immer mein Job es nicht nur darzustellen und Übungen runter zu zählen.
00:16:54: Ja herabschauende Hund, heraufschauender Hund wie auch immer Baum sondern mein Job ist es, einen Raum zu schaffen wo die Personen sich wohl genug fühlen um in diese körperliche Bewegungen, die sie machen, sich selbst zu begegnen.
00:17:09: Und wie genau schaffst du oder erst schaffest du diesen Raum?
00:17:11: Was ist da dein Geheimnis wenn das verraten ist?
00:17:12: Also auf der eine Seite finde ich Ist es authentisch sein Sich nicht zu verstellen.
00:17:19: Ich tue nicht so.
00:17:20: Du hattest gesagt Dirk so bin ein bisschen quirlig und so.
00:17:24: Ich tu'n nicht soweit ob ich der ruhigste Mensch auf der Welt bin.
00:17:29: Das macht keinen Sinn, weil.
00:17:32: also ich kann sehr ruhig sein wenn ich möchte aber grundsätzlich bin ich eher fröhlich so meistens gut drauf und so.
00:17:41: Und wenn ich vorne stehe dann zeige ich ein Stück von mir damit die Teilnehmerinnen sich sicher fühlen einen stück von sich zu zeigen nicht unbedingt mehr selbst gegen mehr gegenüber sondern sich selbst gegenüber.
00:17:59: Also deine Offenheit sorgt auch für die Offen- heit von der anderen Seite?
00:18:02: Genau, genau so ist es.
00:18:03: Ja und wenn ich dann auch zum Beispiel sage auf der körperliche Ebene, oh!
00:18:09: Wenn ich diese Seite mache in dieser Haltung, ist es schwieriger als die andere Seite zum Beispiel oder auf der geistige Ebene wenn ich sage Ich bin ehrlich heute Leute, ich habe heute kein guter Tag gehabt Und ich freue mich total dass ich jetzt hier mit euch bin weil So komme ich auch zu mir selbst in dem ich glaube, das ist was es ausmacht.
00:18:31: Das kommt zurück zu der Definition von Yoga – das ist Verbindung und genauso ist auch diese Verbindung zwischen mir und meine Teilnehmerinnen.
00:18:40: Also das ist super wichtig!
00:18:42: Ein Rechtsanwalt versucht in seinem Urlaub keine Schriftzettel zu schreiben.
00:18:46: Und versucht nicht zu arbeiten, gelingt nicht immer versucht.
00:18:51: Ein Yogalehrer wie du macht er im Urlaub auch kein Yoga?
00:18:55: Es kommt drauf an... Also manchmal habe ich so Tage, also im Urlaub wo ich sage okay.
00:19:02: Ich will eine Pause machen, ich will gerade nicht.
00:19:05: Ich muss zugeben wenn ich mich nicht genug bewege dann tun mir Sachen weh ist wirklich so.
00:19:13: Wenn ich ein paar Tage gar nichts mache da merke ich so der Rücken so ein bisschen es ist schon so dass mein Körper das ein Stück weit braucht.
00:19:23: Manchmal dann zum Beispiel ein Urlaub ist es so, dass ich was anderes mache.
00:19:27: Also ich mache auch nicht nur Yoga.
00:19:29: Ich tanze auch noch wie wir vorhin hatten einmal die Woche.
00:19:33: das ist für mich dann so mein Ausgleich sowie Yoga für anderen einen Ausgreich ist.
00:19:39: Ich mache auch bisschen Krafttraining, nicht super viel aber so ein bisschen ergänzend und dann heißt es manchmal im Urlaub okay ich mach etwas anderes.
00:19:47: ja Also.
00:19:48: Es gibt ja auch diese Retreats, wenn wir über Urlaub sprechen also Menschen die ganz bewusst dann auch um so ein bisschen runterzukommen zu sich selbst zu finden neue innere Stärke auch zu entwickeln.
00:19:59: Dann eben so einen Retreat sich buchen braucht es dafür nicht.
00:20:02: auch du hast es vorhin so schön beschrieben mit diesem Raum schaffen Raum geben das ist ja auch eine Vertrauensbasis demjenigen oder derjenige gegenüber der dich dann auch ein Stück weit anleitet.
00:20:11: bekommt man das in so einem Retreat hin?
00:20:13: Auch wenn man sich gegenseitig nicht kennt
00:20:15: untereinander
00:20:18: Und auch mit Blick auf den oder die, der dich anleitet?
00:20:20: Ja also das kommt sehr auf die Person an.
00:20:24: Also für mich persönlich wenn ich Retreats leite was übrigens eine meiner Lieblingstätigkeiten ist innerhalb von meinem Job dann versuche ich dort eben wie ich vorhin beschrieben habe diese Raum zu schaffen dass sich die Leute öffnen können aber auch bewusst dass die Leute untereinander sich verbinden.
00:20:46: Da hätte ich aber jetzt ein Problem.
00:20:47: Wenn ich mich uns anmelden würde für so einen Retreat, da hätte ich einfach Angst – jetzt wahrscheinlich bei mir auch begründet – dass ich leistungsmäßig nicht mitkomme mit den anderen und das da also acht tolle Yoga-Menschen sitzen und ich hing dann praktisch in den Seilen und kriege nichts hin was du vormachst.
00:21:06: Wie kriegst Du das hin?
00:21:07: Dass da die richtige Gruppe zusammen kommt, die auch ähnliche Übungen miteinander machen können?
00:21:11: Ja!
00:21:11: Also das ist schon ein Stück weit der Job als Lehrer in den Moment zu gucken, wer ist da?
00:21:18: Und das auch ein Stück weit anzupassen.
00:21:20: Es ist jetzt nicht so, dass man einfach sagt ich ziehe jetzt mein Ding durch und wenn du mitkommst super, wenn nicht ... nicht!
00:21:26: Und vielleicht ist es auch ein stückweit der Grund weswegen Leute gerne dann bei einem Yoga machen Wenn du jedem in dem Raum das Gefühl gibst Ich sehe dich.
00:21:36: Das ist auch was ganz ganz Wichtiges Dass man sich gesehen fühlt.
00:21:41: passt das gegebenenfalls an.
00:21:43: Das ist das Erste, was ich grundsätzlich sage.
00:21:46: bei Yoga Retreat oder ich empfehle, dass man sich informiert über die Person, die diese Retreat leitet und sei das bei Instagram oder Webseite oder wenn es möglich ist zu einem Kurs zu gehen damit man weiß es passt ein Stück weit von der Persönlichkeit her natürlich zum einen aber auch von dem Art von Yoga weil Yoga ist nicht gleich Yoga, also es gibt so viele verschiedene Optionen.
00:22:16: So viele verschiedene Stile.
00:22:18: Es ist so wie zu sagen ich gehe zum Tanzkurs aber ich weiß nicht was für Tanzes ist.
00:22:24: Das könnte Ballett sein das könnte auch Hip-Hop.
00:22:27: Was würdest du jetzt den Anfänger empfehlen?
00:22:29: Also wenn ich jetzt kommen sage ich will Yoga machen Wie fange ich damit an?
00:22:33: Oder kann ich auch zu Hause anfangen, erst mal im Internet gucken.
00:22:36: Was ich machen kann umzusehen ob das überhaupt was ist?
00:22:39: also wie würdest du den einsteigen?
00:22:41: und da gibt es ja sicherlich viele bei unseren Lörern die sagen auch hört sich ganz interessant an aber wie fange Ich denn da an?
00:22:46: Ja also es kommt auf deine Möglichkeiten an.
00:22:49: wenn Du was in der Nähe hast wo Du vor Ort das Machen kannst ist das sicherlich immer gut für den Einstieg weil man eben dann korrigiert wird in den meisten Fällen, weil man ein bisschen nach links und rechts gucken kann.
00:23:03: Da gibt es in dem meisten Studios gibt's Anfängerkurse.
00:23:06: da empfehle ich schon so was zu besuchen, weil du dann die Grundbewegungen kennenlernst.
00:23:12: natürlich habe ich schon Erfahrungen gehabt dass sich Anfinger in Nicht-Anfänger Kurse hatte und je nachdem.
00:23:19: Das kommt sehr auf die Person an.
00:23:20: Wenn man sonst sehr viel Sport gemacht hat und gute Verbindungen zum Körper hat, dann kann es super gut gehen.
00:23:27: Wenn das gar nicht erwartet hat was da ist, ist es vielleicht so dass die Person rausgeht danach und sagt, das war gar nichts für mich.
00:23:34: Aber wichtig ist in dem Fall, gebt nicht auf!
00:23:40: Also da sage ich auch wenn jemand zu mir zum allerersten Mal kommt sag' ich oft du und wenn es dir nicht gefällt bitte Geh woanders hin.
00:23:50: Bitte geh zum anderen Lehrer oder einen anderen Lehrerin, probier ein anderer Yoga-Stil aus weil ich möchte nicht dass jemandem zu meinem Yoga kommt.
00:23:58: vielleicht haben sie eher Yoga erwartet wo man nur liegt oder sehr wenig macht und dann kommen Sie in.
00:24:04: Ich mache keine körperliche Yoga Stunde.
00:24:07: Ich möchte nicht das diese Person den Raum verlässt und sagt ich mag kein Yoga Punkt weil das finde ich super schade.
00:24:13: Das funktioniert jetzt ja viel auch über persönlichen Austausch.
00:24:16: Wenn man die so zuhört, dann merkt man wie unglaublich wichtig das ist, jemanden wie dich dazu haben der einen da ein bisschen entsprechend in den richtigen Mut bekommt, der einem sofort Feedback gibt und einem im Zweifel auch Mut zuspricht.
00:24:27: Was ist denn mit reinen Online-Geschichten?
00:24:30: Da fällt das ja im Prinzip alles weg.
00:24:31: Ist das trotzdem sinnvoll?
00:24:33: Kann das sinnvoll sein?
00:24:34: Also
00:24:34: ich finde es ist sinnvoll.
00:24:36: also für mich persönlich je mehr Yoga gemacht wird desto besser.
00:24:39: Also ich bin jetzt nicht die, die hier sitzt und sagt oh macht das nicht da.
00:24:43: Macht es nicht da weil sie machen das nicht gut.
00:24:45: Weil wenn das dein Yoga ist dann ist es für dich gut Und es gibt so viele Möglichkeiten heutzutage das auszuprobieren.
00:24:54: also sei das über YouTube oder über bezahlte Plattformen Die sind in der Regel nicht super treuer.
00:25:01: Da kann man sich für ein Monat anmelden und gucken ob es zu einem passt.
00:25:06: auch da ein bisschen durchprobieren, ein bisschen gucken.
00:25:09: Was passt zu mir?
00:25:10: So was sprich mich an.
00:25:12: Möchte ich eher in die Kraft gehen, möchte ich eh in die Dehnung gehen, möchtig eh in den Spannungen gehen und da ein bißchen Querbiet ausprobieren.
00:25:19: Was natürlich vielleicht nicht.
00:25:21: als reine Anfänger Zuhause würde ich jetzt nicht gleich mit... bei YouTube eingeben, Yoga-Handstand oder sowas.
00:25:29: Das wird auch schniefgehen!
00:25:30: Ich steh mir gerade uns zwei auf vor.
00:25:32: Kann man machen?
00:25:33: Also beim Eingeben selbst passiert ja noch nix.
00:25:36: Oder machen dann... Ja, genau.
00:25:39: Aber in der Regel sind die Sachen relativ gut gekennzeichnet und ... Ich
00:25:42: hinterlasse ganz gerne einen Computer, den auch von anderen genutzt werden.
00:25:45: spuren, was ich gesucht habe!
00:25:47: Und ich finde es macht einen guten Eindruck.
00:25:48: Yoga-Handstand?
00:25:49: Da denkt jeder, oh, er ist gebrauchbar...
00:25:50: Also bei dir, Dirk würde ich ja nicht ausschließen dass bei der Eingabe in die Computertastatur schon irgendwas passiert weil das falsch ist ein Hips vor.
00:25:57: daher gibt's denn irgendeine Yoga Richtung im Stil wo du sagst Das ist natürlich auch individuell sehr abhängig.
00:26:04: klar kann man schlecht pauschal beantworten wahrscheinlich, aber gibt es eine Stilrichtung sag ich jetzt mal wo du sagst das ist sinnvoll für die meisten Anfänger da.
00:26:13: Das ist am besten zum Reinkommen.
00:26:15: also der Yoga-Stil in dem ich also verankert bin, wo ich meine Ausbildung habe heißt Inside Yoga.
00:26:22: Das is eine Yoga-Steel der sehr anatomisch ausgerichtet Wenn wir über Ausrichtung sprechen im Yoga, bedeutet das wie man den Körper in eine bestimmte Position bringt.
00:26:36: Das ist so.
00:26:37: die Ausrichtungen und es gibt natürlich traditionelle Ausrichten wo sehr lange so gemacht wurde Und es gibt aber Stile die etwas moderner sind sowie Inside Yoga die dann gucken und sagen okay mit unserer heutigen wissenschaftlichen Kenntnissen würden wir das immer noch so machen Und wenn die Antwort nein ist, sagen wir nicht.
00:26:58: aber das sagt die Tradition.
00:26:59: Deswegen machen wir es trotzdem sondern wir sagen ne gut dann passen wird jetzt an und dass wenn du da was findest entweder das wenn das ist auch kann man auch online machen oder je nachdem wo man ist vielleicht sogar vor Ort.
00:27:14: oder ich würde schon schauen dass man zu einem Joghurtstil geht wo Wert darauf gelegt wird, dass man gut ausgerichtet ist am Anfang.
00:27:22: Damit man dieses körperliche erst mal kennenlernt in dem eigenen Körper weiß okay was fühlt sich gut an?
00:27:29: Wie steuere ich mein Körper im bestimmte Bewegungen und dann kann man von dort aus zum Beispiel andere Jogestiele machen.
00:27:36: also was ich auch sehr gerne mache ist Flow Yoga Also Inside Flow gibt es auch oder Vinyasa Flow nennt das sich.
00:27:44: Das ist dieses Fließende Das ist da, wo man mit jeder Atemzug sich von einer Position zum anderen wechselt.
00:27:50: Da braucht man natürlich schon ein bisschen Grundkenntnis damit man überhaupt weiß was gerade los ist.
00:27:56: ja aber
00:27:57: du hast grade schon einen ganz entscheidendes Element glaube ich auch genannt über das wir bisher noch gar nicht gesprochen haben und zwar dass atmen
00:28:03: also
00:28:03: die atmung ist ja ohnehin logischerweise elementar für uns menschen keine frage aber im yoga kommt dem ganzen her glaube ich nochmal eine ganz besondere bedeutung zu.
00:28:14: Auch wieder kommt es ein bisschen auf dem Stiel an.
00:28:16: Es gibt Stiele, die sehr viel mit der Atmung machen verschiedene Atemtechniken und die macht man dann zu verschiedenen Zeitpunkten in der Stunde.
00:28:27: aber grundsätzlich was da ist wenn man durch diese körperliche Haltung sich bewegt dass man dabei die Verbindung zum Atmungen beibehält oder kultiviert kann man sogar sagen das man zb Wenn etwas gerade anstrengend ist Nicht anfängt zu hächeln, sondern versucht darüber das Ganze so ein bisschen zu beruhigen.
00:28:50: Darüber beruhigt man sie auch übrigens direkt den Geist.
00:28:53: Das spielt zusammen.
00:28:55: Das kann man nicht trennen oder man kann zum Beispiel die Atmung in die andere Richtung nutzen dass man Energie aufbringt ja am Anfang der Stunde.
00:29:04: also es geht letztendlich darum dass man während der körperliche Aspekte Also der Praxis, während man die Haltung merkt.
00:29:12: Die Verbindung zu dem Atem nicht verliert oder versucht es beizubehalten.
00:29:17: natürlich gibt's trotzdem Momente wo man das vergisst wir sind ja Menschen aber dann immer wieder darauf zurückbekommt und das dient zum einen dieses energetische sich zu beruhigen oder die Energie hochzubringen und zum anderen dient es uns in den jetzigen Moment zurückzubringern.
00:29:37: Jetzt habe ich gerade echt fast ein bisschen die Luft im wahrsten.
00:29:40: Das Wort ist angehalten, als du drüber philosophiert hast!
00:29:42: Könnt ihr euch übrigens auch nicht nur anhören sondern auch angucken?
00:29:46: Die Bilder zu der Folge gibt es bei uns bei Social Media wenn ihr noch noch nicht dabei seid.
00:29:50: Bei LinkedIn, bei Instagram und bei Facebook.
00:29:52: wir haben einen WhatsApp-Kanal und ihr könnt logischerweise auch unserem heutigen Gast Amy Norton in den sozialen Netzwerken entsprechend folgen.
00:29:59: Ich hab mal gehört, ich glaube über ninety fünf Prozent der Menschen atmen falsch.
00:30:04: Das
00:30:04: ist ja völlig verrückt, wenn man überlegt wie elementat das wirklich ist.
00:30:08: Hast du auch das Gefühl, du atmest manchmal falsch?
00:30:10: Ja, hab
00:30:11: ich auch.
00:30:12: Also das tankt natürlich ein bisschen mit dem Beruf zusammen vor dem Mikrofon.
00:30:14: da ist es ja ganz schlecht, wenn du blöde atmst.
00:30:18: aber ich habe das schon auch und ich glaube dass auch Stress oder auch Entspannung sich unmittelbar eben aufs Atmen auswirkt.
00:30:27: und glaube ich, wenn dann deine Atmung wieder in Ruhe bekommst, also ganz unprofessionell jetzt ausgedrückt.
00:30:32: Dann hast du auch den Stress ein bisschen aus dir raus!
00:30:34: Also deswegen ich bin nicht so sehr gläubig in den Dingen aber was die Atmen angeht da bin ich hundert Prozent dabei.
00:30:41: Jetzt bist du seit knapp zehn Jahren professionelle Yoga Lehrerin, also machst das hauptberuflich.
00:30:48: Und es gibt ja eine ganze Reihe von Dingen die man da machen kann!
00:30:51: Also wir haben von Phil gehört Profivereine, haben das eher einen Ablauf integriert?
00:30:55: Du hast selbst vom Golfclub gesprochen und du hast von Retreats gesprochen was so ne Kombination aus Yoga-und Urlaub ist.
00:31:01: Du hast hier Gruppenkurse, du hast wahrscheinlich auch Einzelunterricht... Was isst so dein Favourite?
00:31:06: Was machst du am liebsten?
00:31:08: Also ich, also ich mache alles sehr gerne, also will ich einfach nur klarstellen nein aber Alles gerne.
00:31:16: Aber was für mich am schönsten ist, ist wenn ich mehr Zeit habe mit den Menschen.
00:31:23: Das heißt, wenn ich die Möglichkeit hab eine Erlebnis zu kreieren, die über mehrere Stunden oder mehrere Tage geht.
00:31:32: Das heisst in einem Retreat oder zum Beispiel in ein Teacher Training das es nicht nur so sechszig Minuten stoppt sondern etwas ist, was über einen längeren Zeitraum geht dass man wirklich nicht nur dann bei dem körperlichen bleibt, sondern auch das ganze drübe hinaus noch mit ... Hast
00:31:47: du bevorzugte Reiseziele beim Retreat?
00:31:50: Wo du besonders gerne hin ...
00:31:52: Weil wo die Sonne scheint.
00:31:53: Ja
00:31:54: genau also.
00:31:55: ich habe sehr viele Retreets in Portugal gemacht da hab' ich einen sehr besonderen Retreat Center wo ich immer mal wieder hingehe, wo es... Da ist nichts!
00:32:06: Da ist wirklich überhaupt nicht drum herum.
00:32:08: und dann muss man auch So ein bisschen unterscheiden auch zwischen Yoga-Urlaub und Yoga-Retreat, weil eigentlich ist Yoga Retreat in dem ... wenn wir das so definieren wollen, dass
00:32:22: du wirklich
00:32:23: nicht einen Camp sondern Retreat bedeutet halt Rückzug.
00:32:26: Dass du wirklich rauskommst ja?
00:32:28: Dass man die Möglichkeit hat aus dem Alltag, aus den Routinen... Ja
00:32:33: ganzen Fokus nur darauf
00:32:34: zu sein genau finde ich gelingt sehr gut, wenn man eben in den Ort ist wo nicht super viel drumherum ist.
00:32:42: Wo man nichts sagt ok komm wir gehen einfach mal mittags ins Restaurant und trinken ein paar Aparol Spritz dann gehen wir nachher zurück und... Guck mal ob mit
00:32:51: Gleichgewicht noch alles
00:32:52: klappt!
00:32:52: Ja genau also nicht dass ich ja da.
00:32:54: also ich bin jetzt nicht mit so was streng aber das hat einfach eine andere Wirkung wenn man in diese wirklich geschlossene Raum ist für eine gewisse Zeit.
00:33:04: Das heißt aber nicht, dass die andere Art von Yogaurlaub kein Mehrwert hat.
00:33:08: Ich finde das auch super wertvoll und da ist es.
00:33:11: für viele ist es dann auch so ein guter Einstieg weil vielleicht fühlen sich manchen von einem Yoga Retreat ein bisschen abgeschrägt Aber sowas denken sie oh ja das ist doch gut ich kann vielleicht den Ort ein bisschen erkunden.
00:33:23: oder Wellness ist auch was was wir oft kombinieren.
00:33:26: das funktioniert auch sehr gut Dass man so yoga mit wellness kombiniert weil dann auch die Menschen die Möglichkeit haben darüber ein bisschen runterzukommen, zu sich zukommen.
00:33:36: Was würdest du jetzt jemandem empfehlen wie mir?
00:33:38: Ich sag mal leicht mittelalterlich geprägt schon eine Zeit lang weg vom Sport früher durchaus mal ein bisschen was gemacht aber auch nie überwältigend viel.
00:33:48: und er sagt sich jetzt Mensch die Amy hat mich da wirklich dran gebracht und ich finde das sehr interessant.
00:33:53: Das Wasser läuft mir im Munde zusammen.
00:33:55: ich will jetzt auch mal irgendwie etwas mit Yoga probieren.
00:33:58: Wie wird es zu den Anfang gestalten?
00:33:59: wenn ich dich jetzt frage was soll ich machen?
00:34:01: Ja
00:34:01: also Wie gesagt, wenn du die Möglichkeit hast, wohin zu gehen.
00:34:05: Super!
00:34:05: Was kostet so was?
00:34:06: Wenn ich also zum Beispiel ein Einzel- oder Gruppenkurs bei dir buche...
00:34:11: Ein Gruppenkurse ist je nachdem wie man so einen Drop in macht wo man nur so vorbeigeht.
00:34:17: In Frankfurt kostete es so um die fünf und zwanzig Euro Aber die meisten Leute machen das mit einer Fünferkarte oder eine Zähne Karte Oder eine Mitgliedschaft natürlich wenn man dann sagt okay Ich will jetzt wirklich tief einsteigen Ich persönlich mache keine Einzelkurse mehr, aber man kann Einzelkursen mit Lehrerinnen und Lehrern.
00:34:37: Ist das
00:34:37: eine Grundsatzentscheidung, dass du keine Einzelschritte mehr machst oder was steckt hinter der
00:34:41: Entscheidung?
00:34:41: Ja also auf die eine Seite ist es eine Zeitfrage muss ich zugeben.
00:34:45: Ich habe das sehr lange gemacht und es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht.
00:34:49: Es ist momentan eine Zeitzeitfrage, weil ich sehr viel ... Ich bin halt fast jedes Wochenende unterwegs für Retreats oder Ausbildungen.
00:34:58: Oder Workshops oder Yoga-Festivals und so habe ich quasi meine wöchentliche regelmäßige Sachen ein bisschen reduziert.
00:35:05: Ein paar Stunden im Studio hier in Frankfurt und paar Online-Stunden die ich live gebe.
00:35:11: Und das bin ich komplett ausgelastet ehrlich gesagt.
00:35:15: also deswegen bin ich jetzt zur Zeit weg von den Einzelnen.
00:35:19: Jetzt hast
00:35:20: du aber ja mit etwas aufgehört, weil es ja so ... Man hat ein paar Aufgaben und eins pickt man sich dann raus.
00:35:25: Das mache ich nicht mehr.
00:35:26: Hätte sie auch was anderes sagen können?
00:35:28: Ja klar!
00:35:29: Und warum hast du dich gerade für diesen Einzelunterricht entschieden den dir nicht mehr geben möchtest?
00:35:33: Ich
00:35:34: glaube zum einen weil es halt zeitlich Intensiv ist in dem Sinne von, es ist meistens so dass jemanden jede Woche eine Stunde machen möchte.
00:35:44: Und dann habe ich einen Fixpunkt in meine Woche.
00:35:46: was wenn ich zum Beispiel länger am Stück reise weil ich bin auf den Asien da bin ich zb drei Wochen unterwegs und dann hat diese Person immer wieder ne Unterbrechung Was schade ist einfach ja das ist die Eine und wahrscheinlich schon auf der anderen Seite.
00:36:01: Ich mag auch die Gruppenenergie Also nicht.
00:36:03: dass man keine schöne energienden Einzelstunde haben kann kann man durchaus.
00:36:08: Aber für mich persönlich, ich mag sehr gerne das, was so eine Gruppe entstehen kann an Energie.
00:36:14: Ist ja eigentlich auch wieder etwas, was zum Tanzen ein bisschen zurückführt und wo doch noch Artverwandtschaft zwischen tanzen und deiner Art des Yogas gegeben ist?
00:36:22: Ja definitiv!
00:36:23: Ich arbeite auch sehr viel mit der Musik in dem Yoga, was ich anbiete weil ich da auch fest dran glaube dass Musik etwas ist, was uns alle anspricht.
00:36:33: Das ist so eine universelle Sprache die hilft uns, mit unserem Inneren zu verbinden.
00:36:39: Selbst wenn man so würde ich sagen ein sehr ... nicht-so-emotionaler Mensch ist wird man einen Lied haben was einem berührt.
00:36:48: Ja ja klar und ist das eher so?
00:36:50: meditative Musik dann auch?
00:36:52: Die du da nimmst oder?
00:36:54: Nee also tatsächlich Musik, die man auch manchmal im Radio hören muss.
00:36:58: Also auch Popmusik sein kann auf etwas inspirierendes Positives.
00:37:01: Manchmal natürlich schon meditativ klar.
00:37:02: Wenn ich die ruhige Teile von meiner Einheiten mache Spiele ich da auch was ruhiges?
00:37:08: Könnte
00:37:08: auch jemand, der jetzt Eminoten hört und sagt, ich möchte Eminoten mal sehen.
00:37:12: Und möchte mal gucken wie die Yoga macht.
00:37:14: Gibt es im Internet etwas wo er einfach mal reinschauen kann... ...und vielleicht mit dir zusammen Yoga machen kann ohne dass du das merkst.
00:37:21: Ja ja also ohne dass ich das merke!
00:37:23: Ohne dass sich zugucken.
00:37:24: Da ist du
00:37:24: direkt sofort dabei!
00:37:26: Man möchte nicht korrigiert werden.
00:37:29: Dass wir hier in Podcast kennen schon das Verhaltensmuster.
00:37:35: Hab Stunden bei einem Plattform, das heißt Insight Online.
00:37:38: Das ist so ein bisschen wie Netflix für Yoga.
00:37:40: also da kann man so on-demand dort Sachen anschauen.
00:37:45: die haben auch wiederum ein paar Videos bei YouTube die man auch zum Schnuppern anschauen kann dass es vielleicht auch gut.
00:37:52: zurück zu deine Frage vorhin wie man anfängt.
00:37:57: Man muss nicht immer neunzig Minuten Yoga machen, das denken auch viele.
00:38:01: Es ist nur eine Yoga Praxis wenn ich neunzig Minuten mache aber Ich bin da.
00:38:06: Also ich glaube fest daran, es muss in dem Alltag passen.
00:38:10: Es muss reinpassen und wenn man dann zwanzig Minuten schafft oder eine halbe Stunde schafft zehn Minuten sogar ist das besser als nichts.
00:38:17: Das hat
00:38:18: auch schon einen Effekt?
00:38:19: Ja!
00:38:19: Was glaubst du welchen Effekt es hätte, wenn jemand anfängt erst schon im gesetzter Alter wie ich mit Yoga?
00:38:25: wo steht er in drei Jahren?
00:38:27: Wenn er's konsequent macht, wenn er also mitzieht ne?
00:38:29: Das kommt darauf an was dein Ziel ist.
00:38:31: Man könnte sagen zum Beispiel Deine Haltung ist besser.
00:38:37: Das ist so eine wirklich sehr wichtige... Komm, wie du siehst übrigens!
00:38:40: Das ist weil das Mikrofon so niedlich ist.
00:38:42: Jetzt schiebt er es aufs Mikrofon?
00:38:44: Genau.
00:38:45: Also da ist so ne ganz entscheidende Sache.
00:38:47: was wo ich sage dass is wirklich super dafür die Haltung wenn man viel am Schreibtisch arbeitet, dass man sich aufmacht Körperrückseite kräftig, Körper vor der Seite öffnet.
00:38:59: Das ist etwas wo man relativ schnell einen Unterschied merken kann.
00:39:04: Die andere Sache ist natürlich das Geistige.
00:39:07: Wie gesagt auch wenn ich für viele sehr sportliches Yoga mache, ist das Geissige nicht zu vergessen.
00:39:13: Vielleicht merkt man es geduldiger.
00:39:16: Man hat ein Moment bevor man reagiert oder dass der Self-Talk also unsere innere Dialog Mitfühlender ist, dass das freundlicher ist.
00:39:29: Was dann wiederum eine Auswirkung darauf hat wie ich mit meinen Mitmenschen umgehe.
00:39:34: also das sage Ich immer selbst wenn die leute nur wegen des körperliche kommen Ist das eigentlich etwas was man mitnehmen kann und das ist so unglaublich schön.
00:39:46: Das ist.
00:39:47: um zurückzukommen was gefällt mir?
00:39:50: Klar, wenn jemand sagt ja ich habe einen Handstand geschafft oder ich habe meine Zähnen berührt in die Vorbeuge.
00:39:55: Das ist super da freue ich mich auch.
00:39:57: aber wenn jemand mir sagt hey ich wacke auf und ich freue mich auf den Tag oder ich fühle mich optimistischer oder ich schaffs in schwieriger Situation durch zu atmen bevor ich reagiere das ist eigentlich so ein Riesengeschenk.
00:40:13: also wenn man davon ein bisschen mehr diese Welt hätte.
00:40:17: Gibt es in einem engsten Umfeld Menschen, die gar kein Yoga machen?
00:40:21: Ja.
00:40:21: Mein Mann!
00:40:22: Wirklich?!
00:40:23: Wie geht das denn klar?
00:40:26: Ich wollte nicht so direkt fragen.
00:40:29: Er
00:40:31: hat mir gesagt dass ich ihn als Beispiel nehmen kann.
00:40:36: Ihr seid auch schon länger zusammen also es funktioniert.
00:40:39: Ja genau wir sind ne Weile zusammen und er hat am Anfang.
00:40:41: natürlich hat der Jury gemacht am Anfang.
00:40:46: Also er macht Kraftsport, also sehr viel Kraftsports und er sagt mir immer für ihn geht's nicht schnell genug.
00:40:55: Guter Typ dein Mann!
00:40:58: Kann ich
00:40:58: komplett relaten?
00:40:59: Ja es geht nicht schnell genug.
00:41:01: ja so er will dass es schneller mit den Ergebnissen kommt.
00:41:04: das ist spannend weil Für mich ist meine Reaktion darauf und genau deswegen brauchst du das.
00:41:10: Ja klar,
00:41:15: es muss nicht alles sofort passieren vor allem in unserer Welt wo wir alles sofort haben können.
00:41:21: Wir können das Handy aufmachen oder Informationen finden Wir können Leute anrufen Wir können Essen bestellen.
00:41:27: Es geht alles schnell.
00:41:29: Und wenn man kann über die Yoga Praxis lernen ein bisschen mehr Geduld zu haben mit sich selbst, mit dem Körper.
00:41:38: Es war spannend wie du das ganz am Anfang formuliert hast so mit diesem der Körper zu funktionieren.
00:41:44: und tatsächlich geht's für mich dann auch teilweise zu sagen es ist nicht nur da um zu funktionierend.
00:41:53: dein Körper ist dein Zuhause.
00:41:56: Dein Körper ist ein Ort wo Du Dich wohlfühlen solltest.
00:41:59: Dein Körper ist dafür da, um dich durch diese Welt zu tragen.
00:42:03: Um jetzt nicht so spirituell zu werden.
00:42:07: aber das war für mich eine ganz entscheidende Lektion aus meiner Yoga Praxis weil ich kam aus dem Tanzen.
00:42:14: mein Körper war dafür da um zu funktionieren um ästhetisch auszusehen.
00:42:18: ja beim tanzen geht es ja darum dass es gut aussieht zu funktionierend.
00:42:23: dann habe ich mich natürlich entsprechend geärgert wenn ich verletzt war krank war wie auch immer.
00:42:28: Und jetzt aber diese Beziehung zum Körper aufzubauen, wo ich sage, mein Körper kann so viel.
00:42:36: Ja all unsere Körpe können so viel.
00:42:38: es ist eigentlich ein Wunder und Respekt davor zu haben auch an den Tagen, wo vielleicht nicht soviel geht ja und dazu sagen das ist nicht mein Job jetzt schnell irgendwo hinzukommen mit meinen Körper schnell irgendein Ergebnis zu erzielen sondern Ich möchte einen Körper der mich lange durch diesen Leben trägt, der mich lange erlaubt, mich zu bewegen.
00:43:03: Genau!
00:43:03: Wie
00:43:03: alt ist dein ältester Jogarschüler?
00:43:06: Oh muss ich überlegen...
00:43:08: Er will wissen ob jemand noch älter ist wie ein Unterrichtester.
00:43:13: Also jetzt gerade würde ich schon sagen Ende sechsiger und ich habe durchaus Teilnehmer gehabt mittelsiebziger also in meinen Stunden
00:43:25: Definitiv.
00:43:26: Ja, dann ist ja noch durchaus Platz und Luft für dich.
00:43:28: Und auch teilweise in Anführerzeichen spät anfangen?
00:43:34: Wann hat der Späteste angefangen?
00:43:35: Das
00:43:36: wüsste ich nicht jetzt so ganz genau aber ich kenne durchaus Leute die erst mit Paar'n Sechzig angefangen haben.
00:43:43: Jetzt sind wir nah dran an der persönlichen Beratung, aber gut!
00:43:47: Meine Mama hat mit wahrscheinlich Ende Fünfziger angefangen Joghurt zu machen.
00:43:52: Ich fand durch dich
00:43:53: inspiriert oder... Ein Stück
00:43:55: weit, aber sie macht es nicht mit mir.
00:43:57: Irgendwie will niemand aus deinem persönlichen Umfeld das direkt mit dir machen.
00:44:02: Ich fand dass Amy gerade sehr bemerkenswert war was du gesagt hast dieses Play-doyer für Geduld gerade in den heutigen Zeiten und dieses Gefühl dass der Körper ein Zuhause sein kann und auch sein muss.
00:44:12: Du hast gesagt du bist viel unterwegs von Portugal bis Asien teilweise auch wochenlang.
00:44:16: gab's irgendwas oder irgendwelchen der dich auf all diesen Reisen besonders inspiriert hat?
00:44:21: Und warum?
00:44:23: Also natürlich, durch all meine Lehrer und Lehrinnen bin ich sehr stark inspiriert.
00:44:29: Die haben mir super viel auf den Weg gegeben.
00:44:32: also da kann ich nur unendlich dankbar für sein aber... Ich habe eine Teilnehmerin gehabt relativ lange die wahrscheinlich, also ich hab sie nie nach ihrem Eiter gefragt ehrlich gesagt aber so, ich würde schätzen Siebzig Und das war eine Dame, die einfach immer mit gute Laune in meine Stunden gekommen ist.
00:45:00: Immer mit guter Laune reingekommen ist.
00:45:02: Manchmal hat sie gesagt ja es geht nicht oder so ... Das muss sich anpassen und hat aber trotzdem immer voll ... Sie hatte immer einen Sweatband am Kopf weil sie dabei geschwitzt hat, weil sie sich Mühe gegeben hat Aber gleichzeitig so eine Freude an die Bewegung hatte.
00:45:23: Ja, und ich hab diese Dame tatsächlich neulich wieder getroffen.
00:45:27: Weil der Kurs, wo sie war, geb' ich leider nicht mehr.
00:45:29: Es hat mir sehr wehgetan, diesen Kurs zu geben, ehrlich gesagt.
00:45:33: Da habe ich sehr lange drüber nachgedacht, bevor ich das abgegeben habe.
00:45:36: Und ich hab sie neulig getroffen... ...und die Lebensfreude war da!
00:45:41: Schön.
00:45:43: Sie war auf dem Weg ins Fitnessstudio um sich zu bewegen.
00:45:46: Um mit einem Mann zu pumpen wahrscheinlich?
00:45:47: Ja, wahrscheinlich.
00:45:49: Das war so... Das ist das, was mich inspiriert.
00:45:53: Leute, die erkennen so lange ich mich bewegen kann habe ich ein Privileg und ich möchte es ausnutzen.
00:46:00: Und das muss nicht hartes Training sein!
00:46:02: Ich finde, dass war jetzt ein ganz bemerkenswerter Satz.
00:46:05: Amy, solange ich mich bewegen kann, habe ich einen Privilegg.
00:46:08: Ich glaube, das machen wir uns viel zu selten bewusst, dass es wirklich ein Geschenk ist, beweglich zu sein und dann eben auch eine Pflicht ist, beweglich zu bleiben weil da kann man ein bisschen etwas dazu
00:46:19: tun.
00:46:20: Ich glaube, wir haben viel von dir gelernt.
00:46:22: Mich hat dein Besuch sehr beeindruckt und gefesselt.
00:46:26: Ich habe so ein paar Sachen mitgenommen – und zwar hab ich zum Beispiel mitgenommen dass du gesagt hast Yoga und die Beschäftigung mit dem eigenen.
00:46:35: Ich macht geduldig!
00:46:37: Dann hast Du gesagt das Geistige ist beim Yoga immer dabei.
00:46:42: Immer irgendwie dabei.
00:46:44: Und dann hast du gesagt man muss sich... Gedanklich umstellen.
00:46:48: Man sollte nicht sagen, ich kann kein Yoga machen weil ich unbeweglich bin sondern umgekehrt wird ein Schuh draus.
00:46:55: Ich sollte yoga machen un beweglich zu werden und ich glaube das ist eine ganz große Hilfe.
00:47:00: für die Die vielleicht noch zaudern und sagen ich trau mich da nicht so ran zähle ich mich durchaus dazu Dass man sagt du wirst dadurch auf jeden Fall beweglicher wenn es nichts nutzt.
00:47:10: Es schadet dir mit einhundertprozentiger Sicherheit nicht.
00:47:14: Ich glaube, das sollte uns inspirieren und es mit dem Thema Yoga ein bisschen zu beschäftigen und so ganz klagensam
00:47:20: ranzutasten.".
00:47:21: Ja
00:47:21: also die Beweglichkeit als Privileg – das ist bei mir tatsächlich auch hängen geblieben und dass der Körper viel mehr ein Zuhause ist.
00:47:27: Nicht nur ein Körper sondern wirklich ein Zu Hause!
00:47:29: Du hast auch mich wirklich ein Stück näher ran gebracht heute an dieses Thema.
00:47:32: Und als jemand, der gefühlt immer nur mit seinem Ball am Fuß oder in die Hand des Leben lang unterwegs war ist das schon mal eine ganze Menge Liebe Amy!
00:47:39: Trotz allem haben wir noch was für dich vorbereitet wie für alle Gäste hier in unserer wunderbaren kleinen Runde und das wird natürlich traditionell bei uns bei den Halbzeitlegenden eingeleutet durch unser Jagdhorn.
00:47:57: Und damit ist es Zeit für das Legenden-Motto.
00:48:00: liebe Amy Was hast du mitgebracht?
00:48:01: Was du den Menschen noch mit auf den Weg geben möchtest?
00:48:04: Also sehr passend dazu.
00:48:08: Dein Körper ist für dich da und Bewegung ist keine Pflicht, es ist eine Einladung.
00:48:13: Oh!
00:48:13: Eine Einladungen?
00:48:14: Guck mal – die Einladen sollten wir alle häufiger annehmen.
00:48:18: Und genau das nehmen wir heute mit.
00:48:19: Vielen Dank, dass du da warst, liebe Amy's hat ganz viel Spaß gemacht.
00:48:22: Wir haben unglaublich viel gelernt und ich lieber Dirk freue mich schon jetzt auf nächste Woche und wieder auf dich.
00:48:28: Ja und ich freue mich natürlich auf dich mein Lieber Phil.
00:48:30: Es wird auch nächste Woche wieder legendär Halbzeit.
00:48:34: Tschüss Emil, vielen
00:48:35: Dank
00:48:35: für die Einladung.
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