Wie kaufen wir in Zukunft ein? Mit Benjamin Pfüller
Shownotes
Online bestellen geht schnell - aber was macht Einkaufen wirklich aus? In dieser Folge der „Halbzeit-Legenden" sprechen Dirk und Phil mit Benjamin Pfüller, der in sechster Generation das gleichnamige Modehauses für Luxury Fashion leitet.
Es geht um zeitlose Eleganz, exklusive Beratung und die Frage, wie wir auch in Zukunft wieder Lust aufs Einkaufen bekommen. Was bedeutet es, ein Familienunternehmen in sechster Generation zu führen? Wie sieht das Shopping-Erlebnis von morgen aus - und was machen leere Parkplätze und verstopfte Innenstädte mit dem klassischen Handel?
Dazu gibt es Einsichten in die Kunst des richtigen Kunden-Umgangs und ein paar Anekdoten aus dem Modehaus, wie etwa wenn Herren auf eigene Faust für die Liebste Dessous shoppen gehen müssen. Eine Folge über Mode, Menschen und die überraschende Erkenntnis, dass gutes Einkaufen immer auch ein bisschen Gefühlssache bleibt.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Moden vergehen, Stil ist ewig.
00:00:03: Das ist ein Satz von Designer Yves Saint Laurent Dirk und wenn ich mir dich so angucke frage ich mich gehst du damit?
00:00:09: kannst du das nachvollziehen?
00:00:11: Ich glaube schon.
00:00:12: also ich bin ja mittlerweile schon am Rande der Ewigkeit als es bedingt und ich glaube dass der Stil mein Patron ist und von daher glaube ich kann ich da absolut mit gehen mit diesem Satz kann ihn unterstreichen.
00:00:24: auch unser heutiger Gast hat damit.
00:00:26: Das wird
00:00:27: spannend heute.
00:00:28: Hier ist euer zeitloser zwei Reihe für die Ohren, hier sind die Halbzeitlegenden.
00:00:43: Und für alle in den besten Jahren und allerspätestens in diesen besten Jahren fragt man sich ja Mensch seh ich heute gut aus?
00:00:50: oder wiegut sehe ich eigentlich heute aus?
00:00:53: auch darüber wollen wir sprechen mit Benjamin Pfüller heute bei uns zu Gast.
00:00:56: benjamin hallo Schön, dass du da bist.
00:00:58: Hallo,
00:00:58: schön, dass ich da sein darf!
00:00:59: Ja hallo Benjamin!
00:01:01: Wir stellen zunächst mal Benjamin vor.
00:01:02: wer ist denn Benjamind Füller?
00:01:04: Benjamin Fülla führt bereits in sechster Generation das gleichnamige Modehaus auf Frankfurt's exklusivste Flanier- und Einkaufsmeile der Goethe Straße.
00:01:14: Das Textil- und Modegeschäft hat der verheiratete Mitfünfziger von der Pika auf gelernt und nach einer Lehre als Dekorateur Textilbetriebs wird studiert.
00:01:24: Täglich kommt der schönen Geist aus Passion mit seinem Hund Molly ins Geschäft und stellt sich erfolgreich den Herausforderungen seiner Branche.
00:01:31: Hallo Benjamin noch mal!
00:01:33: Ja, wenn wir über so viel Exklusivität jetzt schon im Intro gehört haben, stellt sich mir natürlich direkt die Frage – was kostet denn das teuerste Stück, dass ihr bei euch im Laden habt?
00:01:42: Wahrscheinlich zuviel für mich.
00:01:45: Das liegt ja immer im Auge des Betrachters und ich glaube es hat nichts mit Geld zu tun unbedingt.
00:01:50: Wenn man sich etwas leisten will… dann tut man das auch, wenn es vielleicht die Mittel dazu nicht wirklich reichen würden vermeintlich.
00:01:57: Ja ich kenne auch Menschen, die tatsächlich jahrelang so einem Traum hinterher träumen und sparen und sich das irgendwann dann erfüllen obwohl sie dies eigentlich auf den ersten Blick gar nicht leisten können?
00:02:06: Das ist richtig!
00:02:08: Und das ist ja das Schöne auch am Luxus dass man sich den dann auch gönnt und das macht ihn auch nachhaltig und eben nicht zu einer wie fast fashion.
00:02:17: das eben vermeintliche suggeriert macht es nachhaltig und nicht einmalig.
00:02:24: Ja, man merkt aber schon die Frage ist schwer zu beantworten?
00:02:26: Die
00:02:26: ist schwer.
00:02:26: zur Beantwortung absolut weil das natürlich auch missverständlich ist.
00:02:30: Inwiefern?
00:02:32: Wie gesagt... Also
00:02:33: der Preis ist verhandelbar oder warum willst du den nicht nennen?
00:02:36: Der Preis ist deswegen schon mal nicht verhandelt weil er ja bestimmt wird vom Hersteller.
00:02:40: Ah okay.
00:02:40: Auch wenn das natürlich nicht...
00:02:41: Aber nennt doch mal eine Range wo wir uns ungefähr bewegen weil dafür steht ja auch das Modehaus Pfüller dass eben absolute Top Labels dort zu erwerben sind und wirklich unvergleichlich auch hier in der Metropole, man dort Dinge kaufen kann die man woanders vielleicht nicht bekommt wenn man was ganz Exklusives möchte.
00:02:59: Das stimmt aber es liegt... Es kommt aus Produkt an und natürlich wie immer auf die Marke.
00:03:05: Die Marke bestimmt natürlich auch ein Teil des Preises.
00:03:10: Wenn das ein Schuh ist, der ja vielleicht handgemacht ist und bestickt ist dann kostet er schon deutlich über tausend Euro.
00:03:15: Da haben Schuhe Auch in einer guten, sehr guten Qualität.
00:03:22: Rahm genäht.
00:03:24: Antoni
00:03:24: z.B.,
00:03:25: kostet achtzehundert Euro für Herrn... Ein
00:03:27: schönes Gleit für die Dame?
00:03:29: Ein schönem Gleid gibt es unter tausend und deutlich übertausend.
00:03:34: Teutelig übertauend!
00:03:34: Also
00:03:35: Phil ist auf der Beise nutzt die Zähne aus Du musst mit der Dame deiner Wahl zum Einkaufen gehen Und dann kannst du mal gucken was die Dinge kosten.
00:03:43: Das gibt natürlich auch mal eine Erklärung warum die Dinge so teuer sind oder warum sie eben das kosten was sie kosten.
00:03:48: Und das ist nicht nur die Marke, es ist natürlich auch der Prozess.
00:03:51: Es gibt Polis, Kashmir-Polisi mit der Hand gestrickt sind, die ein-, zwei-, drei Tage dauern um sie überhaupt einzeln herzustellen und die auch nicht in Masse produziert sind sondern da gibts vielleicht dreißigvierzig Stück auf der ganzen Welt.
00:04:04: Und dann ist das eben fast ein Sammlerstück – und dann ist dass eben auch teuer!
00:04:09: Ist diese Exklusivität eigentlich eine zeitlose Geschichte, unabhängig jetzt davon wie es gerade in der Wirtschaft läuft?
00:04:15: Wie viel Geld die Leute in der Tasche haben.
00:04:17: Also dieses Streben nach etwas Besonderem über all die Jahre in diesem Familienunternehmen das ihr ja nun seit Generationen betreibt.
00:04:25: hat das so eine gewisse Beständigkeit?
00:04:26: oder gibt's da auch so Ups and Downs?
00:04:30: Die Mute ist immer ab und down, die Mute is immer Wandel.
00:04:32: aber was natürlich immer besteht ist man etwas Besonderes haben will, was nicht jeder hat.
00:04:40: Und das natürlich auch wichtig ist wie man es kauft.
00:04:43: also...
00:04:44: Das Erlebnis?
00:04:44: ...das
00:04:44: Erlebnes der Atmosphäre die Beratung wobei dir eigentlich keine Beratungen nicht da konzentriert darauf ob's jetzt waschbar ist oder ob's gut steht oder nicht sondern dass es ja wirklich eine Kommunikation zwischen zwei Personen die weit darüber hinausgeht die schon psychologischen Charakter hat und das gehört mit dazu und auch das kostet natürlich.
00:05:05: Wie ist das denn bei euch?
00:05:06: Wie generiert ihr ein solches Erlebnis?
00:05:09: Was ist da euer Ansatz, was ist euer USP?
00:05:12: Mehr Sachen glaube ich.
00:05:14: Ich bin natürlich dann nicht ganz objektiv aber zum einen stellen wir wirklich, wir kuratieren unser Sortiment wie im Museum jede Saison neu.
00:05:23: Wer
00:05:23: ist wir?
00:05:25: Ich und mein Team.
00:05:26: Es wechselt immer so ein bisschen.
00:05:29: Ihr fahrt dann auf Messen in der größeren Gruppe
00:05:32: mehr zu den Firmen direkt.
00:05:34: Das Messen gibt es so nicht mehr in der Form wie man sich das so eine Ambiente vorstellt, mit vielen Einzelnausstellern.
00:05:40: Das gibt es so nicht mehr.
00:05:41: aber wir fahren zu Firmen oder Marken oder die Showrooms jeweils und stellen uns dann unser Sortiment zusammen.
00:05:50: Das mache ich meistens mit einer Kollegin, die schon sehr viele Jahrzehnte bei uns ist, die ein gutes Händchen dafür hat und einen Gespür was unsere Kunden vielleicht wollen könnten.
00:06:02: Wie läuft denn das Geschäft?
00:06:03: Ist es dann so dass ihr diese auch sehr exklusiven Stücke einkauft und hoffen müsst, dass er sie verkauft.
00:06:11: Und gibt es dann auch Dinge die sich wirklich teuer waren und die sich als Ladenhüter erweisen.
00:06:16: Also einfach keiner möchte.
00:06:18: Ja und so gesehen ist für den Einzelhändler das das teuerste Teil was er nicht verkauft oder was ihm geklaut wird.
00:06:23: Du sagst die Händler geben die Preise vor.
00:06:26: kannst du hier
00:06:28: herstellen?
00:06:29: Entschuldigung
00:06:29: ja die Hersteller hatte ich auch gemeint.
00:06:32: Kannst du dann auch, wenn etwas nicht weggeht einfach viel Prozente geben oder bist du da nicht ganz frei?
00:06:37: Also man könnte meinen der Verhandler ist immer frei aber es ist nicht wirklich.
00:06:41: Denn der Hersteller bestimmt natürlich nicht den Preis in dem er sagt was das zu kosten hat aber empfiehlt ihr einen Verkaufspreis.
00:06:49: und dank des Internets muss ja überall gleich sein.
00:06:51: denn jetzt wird's mir nix wenn wir eine Monclerjacke zehn-zwanzig Prozent teurer verkaufen als moncler die auf den Homepage verkauft merken, dass die Kunden schneller als wir.
00:07:01: Merken die Kunden das schneller?
00:07:02: Als wir es merken.
00:07:04: Denn unsere Kunden kommen schon auch gerade bei solchen Produkten, die sehr vergleichbar sind in den Laden und sagen ich seh's hier online auf meinem Handy.
00:07:10: Du hast gesagt ist teuerste Stück für den Händler ist das, dass er nicht verkauft.
00:07:14: Jetzt habt ihr ja nun eher Hochpreise gewahre bei euch.
00:07:17: Das ist ja bei euch dann mit einem höheren Risiko verbunden als jetzt in einem Fast-Fashion Betrieb.
00:07:22: Ja.
00:07:23: Da hat man das auch immer irgendwie im Hinterkopf
00:07:26: also... Meine Vorfahren haben gesagt, gute Ware zum Wohlfallenpreis.
00:07:33: Das versucht man schon.
00:07:34: mit jedem Stück.
00:07:35: was wir vorordern.
00:07:36: Wir ordern ja sechs Monate im Voraus vor und sind ja immer am Ende einer Saison kaufen wir für die nächste Saison.
00:07:45: Also ganz ehrlich ich bin jetzt nicht der das ist auch meine Kleidung der in einem Modehaus wie deinem einkaufen geht.
00:07:53: Kann man ändern.
00:07:56: Gleich aber im Showroom direkt!
00:07:58: Dennoch
00:07:59: machen diese Geschäfte für mich die Faszination der Metropolen aus, das gehört für mich irgendwie dazu.
00:08:05: jetzt hast du selbst schon vom Onlinehandel gesprochen.
00:08:08: wie könnt ihr da überhaupt in diesem Spannungsfeld bestehen und wie sieht deine Prognose für?
00:08:22: Es gibt immer eine Chance und es liegt auch vor allem auch in meinem Selbst.
00:08:25: Der Onlinehandel nimmt permanent zu, der Einzelhandelsumsatz insgesamt nimmt ab.
00:08:30: Konsum Zurückhaltung, Kauf zurück, also Konsumzurückhaltungen das ist schon ein Thema.
00:08:37: und natürlich die Zuwächse im online gehen immer zulasten des stationären Handels.
00:08:42: aber was wie wir dem begegnen liegt natürlich schon bisschen an uns dass da irgendwas wieder sich umdreht dass die Leute mal wieder mehr an sich shoppen oder das wieder zulassenes Onlinehandels geht.
00:08:55: Das ist
00:08:55: Quatsch,
00:08:56: glaube ich nicht dran.
00:08:57: aber wir müssen uns halt mehr anstrengen, mehr bemühen.
00:09:01: Inwiefern?
00:09:02: Das ist eben die Herausforderung denn das Produkt oder übers Produkt können wir es nicht.
00:09:06: Wir können es nur über unsere Service-Diensteisungen...
00:09:09: Direkt der Kontakt persönlicher Kontext-Ampiente.
00:09:11: Was macht den Service aus?
00:09:12: also was sind auch die Forderungen und die Qualifikation die du von deinem Verkaufspersonal verlangst?
00:09:20: Wenn ich dich jetzt als Kundin sehe, dass sie die Aufmerksamkeit schenken.
00:09:23: Dass sie auf dich zugänglich anschauen.
00:09:28: Natürlich, dass Sie dir was verkaufen aber in erster Linie.
00:09:30: Dass Sie Dich schätzen als Kunden und als Gast bei uns im Haus.
00:09:37: Wie lange sind die Verkäuferinnen im Schnitt bei dir beschäftigt?
00:09:41: Lange Jahre und Jahrzehnte manchmal welche ihre Ausbeviele oder einige machen wir unsere Ausbildung kriegen dann vielleicht ein Kind und sind dann nach zwanzig, dreißig Jahren immer noch da.
00:09:55: Also zehn Jahre zugehörig ist bei uns gar kein Problem.
00:09:58: Gibt es denn auch die Kundenzugehörigkeit entsprechend?
00:10:01: Ja.
00:10:01: Also das auch jeder Kunde so ein bisschen seine eigene... Durch
00:10:04: unseren Kindergeschäft ich muss übrigens dazu sagen, ich mache das Geschäft ja nicht alleine, ich mach's hier mit meinem Bruder gemeinsam.
00:10:10: Und durch unser Kindergeschäft ist es oft so dass Kunden zu uns sagen Ich bin als Kind hier eingekleidet worden und kleide jetzt meine Enkelkinder ein
00:10:21: Geht natürlich nur bei der Tradition.
00:10:23: Das sind seit'n achtzundert-achtundsiebzig, wie lang das auch immer ist.
00:10:28: Wahnsinn!
00:10:29: Also hast du den Anfang nicht erlebt?
00:10:31: Darf ich mal aufgestellt...
00:10:33: Als Kind habe ich das hundertjährige Betriebsjubiläum erleben.
00:10:38: Jetzt
00:10:38: lebt soweit ich informiert bin dein Vater in seinen neunzigern noch und er ist ja auch nicht der, der den Anfang erlebt hat.
00:10:46: Inwieweit ... Unternehmen, was über Generationen lebt die Verantwortung der Familie gegenüber den Laden auch irgendwie weiterzuführen gegeben und inwieweit redet beispielsweise dein Vater dir in dein Geschäft rein.
00:11:00: Und wie funktioniert so ein Familienunternehmen über Generation?
00:11:05: Also es war schon immer so dass ich glaube die frühe Generation sich das dann zu einem bestimmten Zeitpunkt übergeben hat und dann eigentlich auch draußen war und das auch nicht mehr.
00:11:20: Anteil hat sich natürlich da angenommen, aber sie ist nicht mehr eingemischt.
00:11:23: Und bei meinen Eltern war es so meine Mutter, das war ein Beispiel gewesen.
00:11:27: Die kam dann in den Laden und hat ihren Mantel aber nicht mehr ausgezogen.
00:11:31: Also einfach weil jetzt... Sie hat sich sehr dafür interessiert was passiert?
00:11:35: Sie hat's auch kommentiert, wahrscheinlich auch kritisiert.
00:11:38: Aber sie hat nie Einfluss nehmen wollen darauf.
00:11:41: Weil sie gesagt haben ich bin hier raus und das ist nun mal bei der Mode so dass du immer nur deine Generation, also das ist auch meine Sicht.
00:11:49: Ich bediene meine Generation natürlich auch vielleicht ein bisschen jünger aber natürlich auch bewusst nicht eine ältere Generation und das wird für die nächste Generation auch sein.
00:11:58: da wird es dann auch wieder so einen Schnitt geben, dass sie auch wieder ne ganze Generation nach Jünge errutschen.
00:12:03: Wurde das eigentlich erwartet bei euch allen?
00:12:07: Aber jetzt sind wir mal ehrlich!
00:12:08: Du hast Dekorateur gelernt und Textilbetriebswirtschaft
00:12:11: studiert... Ja weil ich sehe es ja jetzt auch meiner Tochter, ich hatte keine Ahnung was ich machen wollte.
00:12:14: Ehrlich, ich hab von der Schule war ein Bub und hat keine Ahnung was ich machen muss.
00:12:20: Und nix machen war keine Option.
00:12:23: also habe ich Schauwerbengestalte gelernt.
00:12:25: Und dann wusste ihr.
00:12:26: aber ja doch das macht Spaß Mode macht Spaß Handel macht Spaß Selbstständigkeit macht Spaß.
00:12:31: Aber
00:12:32: natürlich ist es wirklich ein Privileg auch das dann übernehmen zu dürfen.
00:12:36: Würde deine Tochter das genauso sehen?
00:12:37: Ist ein bisschen jung Ich glaube die ist im Teenager Alter Meinst
00:12:44: du?
00:12:44: Aber alles super.
00:12:48: Was würdest du drauf setzen, dass sie den Laden übernehmen möchte?
00:12:55: Es ist noch zu früh wie du schon gesagt hast.
00:12:57: Sie hat im Moment eine ganz andere Ambition in Richtung Medizin und so war es bei meinen Eltern auch gewesen darin zu unterstützen was sie machen will das sie etwas machen muss und was ihr das mit Herzblut machen muss.
00:13:08: aber sie muss sich ihr Leben lang machen.
00:13:10: Da kommt vielleicht noch dazu, dass sich im Einzelhandel die Dinge schon sehr verändert.
00:13:14: Verändert haben in den letzten drei Jahren und noch viel mehr verändern werden.
00:13:17: Aber das ist irgendwie auch ganz gut wenn es dann an die nächste Generation übergeht weil sie vielleicht ja auch mit bestimmten Voraussetzungen ganz anders natürlich aufwachsen als du das beispielsweise getan hast?
00:13:27: Absolut!
00:13:27: Und die auch sehr viele Affiner sind für bestimmte neue Techniken.
00:13:29: Genau
00:13:29: Ja
00:13:30: aber so war's bei meinen Eltern ich habe es in einem guten Zustand übernommen und wir sind gerade sehr dabei das auch völlig neu zu entwickeln.
00:13:37: unser Haus Ganz kurz.
00:13:41: Und das mache ich deswegen.
00:13:43: ums dann, für wehren auch immer mein Bruder hat ein Haufen Kinder fünf Stück aber nur alle noch zum Teil klein.
00:13:49: wenn es dann eben so weit ist und fragt mich in zehn Jahren nochmal oder fragt sich in zehn Jahre nochmal dass wir beide dann meinen Bruder und ich das heim vernünftig in die hände geben kann dass der das da noch weiter...
00:14:02: Du sagst den entwickeln!
00:14:04: Das hört sich nach Veränderung an, dass man was ändern muss.
00:14:07: Ich
00:14:07: wollte gar nicht so viel Erwerbung für uns machen größere, das der beiden Häuser.
00:14:12: Das Darmhaus als jetzt noch Darmhaus wo auch schon Herren aber jetzt dann drin sind.
00:14:16: in Zukunft wird es ein Hauspfüller sein indem's auf sechs Etagen ich fange von oben nach unten an eine Daydrinking-Bereich einen Wellbeing Bereich
00:14:30: und
00:14:30: der Rest auf vier Etagen also Elkstrasse.
00:14:32: erstens verzerrte Stock gibt unser gesamtes Sortiment von Biss und natürlich Dinge die noch dazu kommen.
00:14:38: Ja, ein bisschen Schlagwörter.
00:14:39: Aber Lifestyle, Glutti... Also Duft oder Kosmetik?
00:14:46: Ich weiß es nicht so genau.
00:14:48: Wir müssen neue Fahrstühle einbauen.
00:14:50: Wir machen die Etagen, die bisher nicht zugänglich waren, nur in der Büro- und Lagerbahn werden auch mit Zukunftsverkaufsfläche sein alle Etagen.
00:14:58: Aber du setzt weiter auf den stationären Handel?
00:15:01: Wir können nur stationieren!
00:15:03: Und für online sind wir zu klein?
00:15:07: Und es ist auch ein ganz anderes Geschäftsmodell.
00:15:09: Und der Markt ist ziemlich dicht, also die Big Player, die Maiterezas und wie sie alle heißen... Die sind da fett im Geschäft.
00:15:14: Hast
00:15:15: du Erwartungen an die Stadt Frankfurt?
00:15:18: in dem Fall?
00:15:19: Weil das Stadtbild ist ja...
00:15:22: Also
00:15:22: Achtung jetzt!
00:15:24: Du hast
00:15:24: alle roten Lampen an.
00:15:27: Nein
00:15:27: ich meine im Sinne von Sauberkeit von gutem Einkaufserlebnis.
00:15:37: Da keine Erwartung zu haben ist.
00:15:39: Welche Erwartungen hast du konkret als Einzelhändler?
00:15:43: Parkplätze zum Beispiel, das ist ein Thema.
00:15:46: Ein politisches schwieriges Thema denn die Stadt Frankfurt hat sich vorgenommen eine Fahrradstadt zu werden
00:15:52: und viele Städte momentan.
00:15:52: Das
00:15:54: ist ja vielleicht auch richtig dass zu viele Autos einfach unterwegs sind und in zu vielen Autos sitzt nur eine Person.
00:16:00: Frankfurt hatte halt das Problem sehr kleinteilig zu sein gegensatz zu München.
00:16:03: also es hat eben nicht diese breiten Straßen wo Fußgänger und Fahrradfahrer, und Autos unten Parkplatz nebeneinander sind.
00:16:10: Aber was ein bisschen ich mir wünschen würde ist das nicht nur Fahrrad-Fahrer gibt.
00:16:14: also tatsächlich gibt es auch noch Fußgängern oder einfach nur Menschen die durch die Stadt gehen wollen.
00:16:19: dem wird's nicht so leicht gemacht.
00:16:20: gerade will uns nicht zu gritsch sagen aber Frankfurt ist sicherlich keine Einkaufstadt im Moment.
00:16:26: Aber das sind die wenigsten.
00:16:27: ehrlich gesagt also egal wo ich hinkomme der Einzelhandel sagt überall wenn das so weitergeht sind die Innenstädte irgendwann tot?
00:16:34: Ja, also das ist natürlich sehr schwarz gemalt.
00:16:38: Aber man muss ja auch mal ein bisschen provozieren und hört es ja keiner.
00:16:41: aber tatsächlich wird nichts zumindest für schöne Städte gemacht.
00:16:46: Ich sage jetzt mal wirklich nur für Frankfurt.
00:16:48: Das ist an jeder Ecke nicht nur dreckig sondern hat auch ein großes Unsicherheitsgefühl.
00:16:56: Es ist nicht nur dass sie in die Stadt hineinkommen Jeden Samstag Frankfurt ist die Demonstration statt Nummer einzig.
00:17:01: Das ist ein hohes Gut demonstrieren und freie Meinungsäußerung, aber es geht schon eine andere Leide darunter.
00:17:08: Und das ist sicherlich nicht nur der Einzellande sondern dass überhaupt die Stadt Frankfurt, die an Aufenthaltsqualität dadurch verliert weil man einfach die Stadt praktisch nicht mehr sucht.
00:17:17: Ist so ein Laden wie dein Laden auf Flanier Publikum angewiesen?
00:17:21: Ja natürlich also gerade am Wochenende.
00:17:24: Es ist zwar mir die Mehrheit unserer Kunden sind Stammkunden, die wiederkommen Aber auch die sagen sich irgendwann mal, wenn ich gar nicht in die Stadt komme.
00:17:31: Wenn ich ein komisches Gefühl habe, wenn schlechte Nachrichten überwiegen was die Aufenthaltsqualität trifft.
00:17:40: Wobei ich sagen muss das Parkplatz Thema sehe ich persönlich nicht ganz so weil es gibt sehr viele Parkhäuser in Frankfurt, die gibt's in anderen Städten gefühlt jedenfalls.
00:17:50: Nicht in dem Maße, also ich kann schon gut nach Frankfurt fahren und sagen wir mal Kleider.
00:17:55: ihr habt ja eher das leichte luftige Sommerkleid.
00:17:57: Das kann ich dann auch ins Parkhaus tragen.
00:17:59: Wir tragen es auch uns raus.
00:18:00: Also da haben was
00:18:01: doch schon... Da gebe ich dir recht.
00:18:03: und wie gesagt Parken ist auch nicht mein Thema sondern die Aufenthaltsqualität in der Stadt.
00:18:07: Ja, das verstehe.
00:18:08: ich habe aber auch Freunde die gut sind.
00:18:10: Extrem Beispiel aber Bahnhofshürtel lange Jahre auch ein Familienunternehmen, da die irgendwann gesagt haben wir müssen hier weg weil die Leute kommen.
00:18:16: Die Leute wollen nicht mehr kommen.
00:18:18: Also
00:18:18: die Leute haben keinen Sicherheitsentwinden hier.
00:18:22: Und das Bahnhofsviertel weitet sich im Moment aus.
00:18:24: also deswegen habe ich ... heißt zwar es wird im Bahnhofvierteln jetzt vermehrt kontrolliert und auch mehr gezäubert sag' ich mal ein bisschen drastisch.
00:18:33: aber das Ergebnis ist ja dass dann die Bahnhobsbewohner, Viertelbewohner in die umliegenden Straßen gehen und ein bisschen mehr in den Stadt hinein.
00:18:45: Ist denn aber für die Gütestraße diese Thematik überhaupt existent?
00:18:49: Weil, für mich ist die Güttestraße immer so eine ganz besondere Entglave in der Stadt weil das ist eben die Straße des...
00:18:56: Ja es ist schon Thema.
00:18:57: also wir haben vielmehr Obdachlosen auf der Strasse.
00:18:59: Das hat sie herzugenommen.
00:19:01: Okay.
00:19:02: Aber da will ich nicht jammern, weil mir geht's jetzt mehr um die Stadt.
00:19:07: was könnte die Stadt tun?
00:19:08: Das Bahnhofsviertel?
00:19:10: Sie glaub ich auch bemüht da irgendwas zu tun, was einfach zu arg
00:19:13: ist.
00:19:13: Wird man da als Traditionen-Zeil
00:19:15: oder überhaupt die Zeile?
00:19:16: Es gibt ja nicht nur auf die Gürtstraße und auf die Schillerstrasse... Das ist ja alles arg!
00:19:20: Also das haben wir Turm, die Gegend.
00:19:22: Das ist alles sehr heftig.
00:19:23: Arbeiten da die Einzelhändler zusammen um Gehör zu finden?
00:19:27: Und finden sie Gehört?
00:19:28: Die IHK Frankfurt bemühe sich aber es gibt leider keinen Verbund, kein Marketingverbund oder keine Plattformen.
00:19:39: Einzeln und es gibt eine Sache, aber das will ich nicht so kritisch sagen.
00:19:43: Aber Frankfurt hat wenig Einzelhändler wie wir sind.
00:19:46: Da gibt's wirklich nicht mehr viele und die nehmen ja auch nicht zu.
00:19:50: Selbst in der Gürtestrasse
00:19:52: gibt's nur noch Flexchipstores.
00:19:54: Flexchips
00:19:54: von Monogeschäfte, die da gar nicht die Möglichkeit haben also die einzelnen Geschäftsfilialeite oder Geschwister da haben gar nichts sie möglich hat und vielleicht auch gar nicht so das Interesse sich gehört zu verschaffen.
00:20:08: Warum sind Kaufhäuser verschwunden, warum sind Modehäuse verschwinden?
00:20:14: Warum haben die so große Probleme gegenüber Flagshipstars zu bestehen?
00:20:20: Weil für mich als Kunden hat das ja einen riesen Vorteil dass ich eben mehrere Marken finde in einem Haus und nicht nur die eine Marke die mir vielleicht dann nicht passt die vom Schnitt auf meine großartige Figur nicht so richtig passt.
00:20:33: also für mich bietet eigentlich ein Ein Kaufhaus oder ein Moderhaus?
00:20:38: Da viel mehr.
00:20:39: Das weiß ich gar nicht, ob ich es so genau beantworten kann aber da dürfte der Onlinehandel das große Problem sein dass du mit Kauf- oder Bahnhaus ist zum Beispiel der Kaufhof für ein gutes Beispiel die sich da einfach durch diese Sortiments Riesigkeit die sie haben vielleicht doch auch die Kunden schwer tun und dann vielleicht doch nicht das Richtige haben oder dass die Beratung dort nicht stattfindet.
00:21:05: Aber Beratungen ist ja gerade im Textilhandel was ganz, ganz wichtiges.
00:21:11: Steht es mir?
00:21:12: Stets mir nicht!
00:21:13: Aber die Grafäuser
00:21:13: Spanier am ersten, als erstes ein Personal das wird sofort abgebaut.
00:21:19: Wir sehen das anders klar.
00:21:20: wir investieren auch am meisten in unser Personal und die waren natürlich aber in so einem Haus mit dreihundert Mitarbeiter
00:21:30: Ja, aber ich glaube also muss ich jetzt mal für den Multishop auch sprechen.
00:21:36: Wenn ich jetzt mit einer Figur die natürlich grandios ist, aber doch sehr speziell in einen Laden komme und ich habe einen erfahrenen Verkäufer dann sagt er mir genau die Marke brauchst du nicht probieren?
00:21:47: Die passt hier nicht!
00:21:48: Hier hast ein Schnitt der passt da musst du die Größe nehmen bei der Marke musst aber eine andere Größe nehmt und das schätze ich wahnsinnig und das kann ich online handeln.
00:21:55: Das ist tatsächlich ein unterschiedes Fachgeschäft und es sind wir ja irgendwie.
00:21:59: oder auch der, wo du das so sagst und wo es gar nicht stimmt.
00:22:04: Der übergroßen Laden, die sind ja darauf spezialisiert.
00:22:10: Das ist aber für einen Multibarenhaus wie ein Kaufhof nicht der Fall.
00:22:14: Er schwimmt ja irgendwie dazwischen.
00:22:17: Er hat eben nicht das Sondere sondern auch nur das was alle wollen und er ist sehr vergleichbar einfach zu Onlinehandel.
00:22:23: Und dafür ist er dann entweder nicht modisch genug oder exklusiv genug.
00:22:33: Benjamin Füller heute zu Gast bei uns, bei den Halbzeitlegenden.
00:22:36: Ich muss nochmal auf eine Idee zurückkommen die du vorhin schon angeteasst hast mit Blick auf die Innovationen bei euch im Haus.
00:22:43: Du hast diesen Begriff Daydrinking genannt und da bin ich jetzt gedanklich natürlich so ein bisschen hingeblieben Wie genau stellt ihr euch das Einkaufserlebnis der Zukunft bei euch vor?
00:22:51: Also als eine Ansammlung von Schönigkeiten, die den Tag rundum perfekt machen.
00:22:57: Habe ich das so vom Konzept her richtig verstanden?
00:23:00: Dass die Leute bei euch was trinken, verweilen können und einfach mit schönen Dingen permanent konfrontiert werden
00:23:06: Das ist der Plan!
00:23:07: Das haben wir vor.
00:23:08: Wir wollen wirklich ein Magnet auf der Gürtstraße sein.
00:23:11: Wenn es eben nicht über die Bekleidung ist Weil dazu muss man auch mehr schon irgendwie auch einen Grund haben, eine Kleidung zu wollen Dann ist es eben über ein Drink oder über einen anderen Artikel Ein Lifestyleartikel was zum Wohnen eine tolle Wase, ein tolles Geschenk.
00:23:29: Schmuck!
00:23:30: Das ist das, was wir uns dann eigentlich vorstellen und was es bei uns auch noch geben wird.
00:23:35: Und macht ihr das?
00:23:35: Weil ihr das machen müsst also weil ihr so ein bisschen auch den Druck habt oder weil ihr den anderen schrittweit voraus sein wollt?
00:23:42: Weil er denkt dass wird ohnehin irgendwann in diese Richtung gehen.
00:23:45: Ein
00:23:45: einzelner der nicht kämpft hat eigentlich schon verloren und wir kämpfen eigentlich an vorderster Front Also nicht ums Überleben, sondern weil wir wirklich weiterkommen wollen und weil wir auch uns positionieren möchten als ein führendes Geschäft.
00:24:01: Wie schwer ist dieser Kampf eigentlich in diesen Zeiten?
00:24:02: Ist der schwerer geworden?
00:24:03: wird es zu sagen jetzt?
00:24:05: Ja aber letztendlich darum geht den Kunden zu gewinnen das mit allen Mitteln netten Mittel.
00:24:13: Und das wird schwerer, weil die Konkurrenz größer wird oder weil das Geld vielleicht auch nicht mehr ganz so locker sitzt wie das noch vor zehn Jahren der Fall war?
00:24:22: Also Konsum zur Rückhaltung ist da aber nicht unbedingt, weil unsere Kunden so viel weniger Geld verfügen haben sondern weil sie keine Lust haben es auszugeben.
00:24:31: und da geht's eben wieder um das Atmosphärische oder um auch die Stimmung und die Nachrichten, die wir täglich hören.
00:24:39: Das macht es für uns herausfordernd da anzugreifen.
00:24:42: Denn ich glaube, dass unsere Kunden nicht unmittelbar weniger Geld zur Verfügung haben sondern nur das sie auch und auch anders ausgeben mehr für Urlaub, mehr für die Kinder, mehr fürs Wohnen.
00:24:57: Wie sieht eigentlich die typische Einkaufskonstellation bei dir im Laden aus?
00:25:02: Mann, Frau, Frau-Mann zusammen Einer für den anderen
00:25:08: jeder
00:25:08: für sich
00:25:09: Auch für Kinder.
00:25:10: Erst mal, Frau kauft in erster Linie ein.
00:25:13: Frau kauft auch für den Mann bei uns jetzt speziell weniger weil das Sortiment was wir haben ist ein sehr modisches... Dazu braucht es auch einen modischen Kunden.
00:25:22: Das wollen die Männer dann meistens selber wenn sie modisch informiert sind tun.
00:25:27: Frauen kaufen vor allem für sich.
00:25:30: Ich glaube auch die Wäsche kaufen sie vor einem für sich und nicht für den mann.
00:25:33: Also kaufen die nicht.
00:25:34: was man so typisch im Kopf hat der Mann oder seiner Frau ... eine Auswahl an Desus mit nach Hause bringt, sondern ist... Das hat
00:25:41: der Mann im Kopf.
00:25:43: Die Frau hat das so nicht im Kopf!
00:25:46: Ich glaube ich habe meiner Frau jetzt auch noch nie Desu geschenkt.
00:25:52: Ja ich auch
00:25:52: nicht.
00:25:54: Du Phil?
00:25:55: Ich kenne Geschichten von Menschen, die es getan haben und wieso daneben lagen.
00:25:59: Dass sie teils wochenlang dann auf die Couch-Out gesorst wurden.
00:26:02: Deswegen habe ich mich davon immer fern gehalten weil wenn du da daneben greifst ... Da musst du wirklich richtig gut informiert sein.
00:26:11: Das ist ein sehr, sehr schmaler Grad, auf dem man sich damit fegt.
00:26:15: Ich glaube gerade beim Thema Desus kannst Du vielleicht auch die eine oder andere Geschichte so erzählen?
00:26:20: Oder aus Deinem Bereich, aus deinem Laden... ist ja schon ein sehr sensibles Thema.
00:26:27: Das stimmt, sogar zwei Geschichten!
00:26:30: Das eine ist natürlich dass wenn Männer für ihre Frauen mal Wäsche kaufen, liegt bisschen zurück die Geschichte dann ist es so das sie an dem einen Tag für die Frau kaufen oder am nächsten tag für die Freundinnen und uns dann auch immer ermahnen das auch gar nicht zu durcheinanderzubringen.
00:26:50: wir dann schon sagen selbstverständlich bringen wir das nicht durcheinand Wir können das schon sehr gut unterscheiden und sortieren es auch.
00:26:56: Und dass wir aber natürlich auch Mitarbeiterinnen, bei uns mal war die sehr attraktiver und auch eine tolle Figur hatte.
00:27:08: Und dann eben auch die Dessource den Männern verkaufte, die aber dann die Kundinnen zurück, die beschenkte dann später kamen und das zurückbrachte und meinte, das hat er wohl eher Samzi ihm wohl verkauft.
00:27:20: Das passt so gar nicht zu mir oder meiner Figur Solche.
00:27:24: Klar, so was hat man natürlich.
00:27:25: Da
00:27:25: ist die Fantasie durchgegangen mit dem Einkäufer?
00:27:30: Hat die Mitarbeiterin deutlich mehr verkauft als andere aufgrund ihrer Optik?
00:27:36: Also
00:27:36: ich persönlich muss sagen...
00:27:38: An die Frauen dann nicht!
00:27:40: Wollte es nämlich gerade sagen.
00:27:41: also ich fühle mich auch wohler wenn ich jetzt nicht den absoluten Bo da habe der mir etwas verkauft sondern wirklich einen den ich auf meinem Niveau und meinem Level sehe Weil ich einfach die Beratung dann als ehrlicher und authentischer empfinde, als wenn das eine ganz andere Liga ist in der er spielt.
00:27:56: Tatsächlich, es spielt gerade unter Frauen – ich hoffe, dass jetzt kein Klischee war, was ich bediene – aber dieser Wettbewerb ist immer da!
00:28:02: Wenn das vieler hat, dann ja trotzdem immer mit ihrer Figur.
00:28:07: Und wenn das dann jemand ist, der deutlich attraktiver, schmäler, schöner, vermeintlich natürlich...
00:28:11: Man kann's auch verpacken….
00:28:12: Ich war mal einkaufen und mir hat irgendwie kein Sacco richtig gepasst.
00:28:17: Und da sagte der Verkäufer zu mir gemeint hatte, du musst mal ein paar Kilo abnehmen.
00:28:21: Gesagt hat er, sind sie ruderer?
00:28:25: Das ist aber Endlevel tatsächlich!
00:28:28: Ich fand also das sehr charmant wie ihr mir das beigebracht habt.
00:28:32: Aber versteckte Kritik in Form eines Kompliments fast schon...
00:28:35: Ja ja und ich habe es ja gerne genommen.
00:28:39: Da geht's wieder um
00:28:39: die Verkaufte.
00:28:40: Was wird trainiert bei uns tatsächlich?
00:28:42: Dass wir nicht sagen oh ich brauchst für Sie aber nur mal größer sondern dass wir das sagen wir bringen das mal in der richtigen Größe oder in Ihrer Größe
00:28:48: Ehrlich?
00:28:48: Also gibt's
00:28:49: da... Ganz kleine, also dass wir sowas nicht tun.
00:28:51: Macht ihr da Kurse für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie man verbal sozusagen die Kunde richtig...?
00:28:56: Kurse nicht!
00:28:57: Aber wir machen das untereinander schon, dass wir versuchen da das richtige Vokabular
00:29:01: zu geben.
00:29:02: Was machst du denn?
00:29:02: Also
00:29:02: auch nicht mehr kann ich Ihnen helfen weil dann muss der Antwort ja sagen mir ist es nicht mehr zu helfen sondern ich bin in der Nähe wenn Sie was brauchen.
00:29:10: oder ich steig ein über den Hund, den Du mit Dir führst, über das was Du trägst, dass dir das steht.
00:29:15: Wenn ich Dich erkenne als Kunde Hat es den Gefallen beim letzten Mal, war das ein tolles Bindutieren?
00:29:22: Kleid kaufen wird.
00:29:22: Als Frau hat das gepasst ... Also hat das im Anlass gepasst?
00:29:26: Ja.
00:29:27: Der
00:29:28: perfekte Einstiegs-Satz ist dann wichtig.
00:29:30: Menschen stehen bei euch im Laden.
00:29:31: Das kann
00:29:31: ich Ihnen helfen.
00:29:32: oder Gelsi, schauen Sie sich erst mal
00:29:33: um.
00:29:33: Das meine ich.
00:29:34: Das
00:29:34: sind so Red Flags zu sagen.
00:29:36: Es geschehen
00:29:36: immer wieder.
00:29:37: Das lässt dich nicht vermeiden haben.
00:29:38: Wir versuchen das wirklich auszutrainieren
00:29:41: mit einer gewissen Individualität anzusprechen und die Leute ... Auch das ist ein schmaler Grad!
00:29:47: dass man die Leute freundlich aber bestimmt abholt, ohne irgendwie aber dann direkt aufdringlich zu wirken.
00:29:53: Also ich finde zum Beispiel so aufdrigliche Verkäuferinnen egal wo ich war in meinem Leben da mache immer zwei Schritte zurück.
00:29:59: das ist vor allen Dingen... Ich habe das immer in Amerika gehabt.
00:30:03: Das ist ja nur eine sehr offene Form der Ansprache sobald du in irgendein Laden reinkommst und ich fühle mich dann immer sofort ein bisschen Ich bedroht, aber so ein Stück weit betreffend.
00:30:11: Aber es
00:30:11: ist auch schwierig!
00:30:12: Es ist wirklich ein Spagat den der Verkäufer da beherrscht.
00:30:15: Total klar.
00:30:15: Es muss zwischen
00:30:16: Desinteresse und eben zu viel Interesse dem Kunden gegenüber... Das ist nicht einfach.
00:30:20: Aber das zu viel interesse ist auch oft trotzdem letztendlich Desinterisse.
00:30:24: Ja.
00:30:25: Ich finde Empathie.
00:30:26: also wir versuchen das schon ehrlich zu machen.
00:30:28: Schwierig zu sagen sei mal ehrlich, aber Wir versuchen dass schon wirklich wenn mir die fragen wie's dir geht und du sagst es geht mir so und so dann versuche darauf schon zu reagieren und nicht eben so wie in Amerika das oft ist.
00:30:39: Das, wenn man dann sagt, das tut er schlecht.
00:30:42: Dass man da unverständlich reagiert wird weil die Frage wollte ja gar nicht beantwortet haben.
00:30:48: Wir wollen es nicht floskeln.
00:30:49: Habt
00:30:50: ihr denn so gute Verkaufstage im Vorfeld von bestimmten gesellschaftlichen Ereignissen?
00:30:56: Na es gibt den berühmten Mantelsondag!
00:30:58: Samstag in Schulgemann für Samstag.
00:31:00: In Bayern ist ein Feiertag, das irgendwann im November ist.
00:31:02: Irgendfeiertag in Bayern, evangelisch... Da sind eben die ganzen Aschaffenburger und die Mainzer glaube ich auch weil Rheinland-Pfalz den auch.
00:31:10: Die kommen alle nach Frankfurt.
00:31:11: also dass es so einen Tag... Aber
00:31:13: aber auch eine Ereignis wie ein Sportpresseball oder so?
00:31:16: Ja absolut, meinst
00:31:17: du das auf jeden Fall!
00:31:19: Die Frankfurter Bälle sind für uns, weil wir ja auch Abendmode verkaufen wichtig.
00:31:23: Und wenn jetzt eben eine Dame kommt und sie kauft Ball und eure Verkäuferin wissen aber genau dieses Gleit haben wir schon jemand anders für diesen Ball verkauft.
00:31:34: Wenn wir das wirklich wissen, ist manchmal die Voraussetzung dass auch die beiden Kollegen das untereinander abgesprochen haben weil die eine kommt ja nicht an den selben Tag wie die anderen, die wird er auch nicht...
00:31:42: Genau es ist nicht einfach!
00:31:43: Aber auf der anderen Seite würde ich beim Motorhaus als eurem erwarten wenn ich jetzt eine Kundin bin, dass sich dieses Glei nicht frisch gekauft von euch am Samstag sehe wenn ich sage Ich gehe zu dem Ball
00:31:54: Wenn wir es wissen, würden wir's tun.
00:31:56: Also wir würden nicht sagen egal Hauptsache verkauft.
00:31:59: aber wir versuchen das tatsächlich auch zu ermitteln.
00:32:03: wenn es besondere Kleide ist ein schwarzes Kleid ist vielleicht nicht Aber wenn es ein besonderes Kleides auch was besonders teuer ist dann versuchen wir schon zu fragen ist das für die Wende und wir haben Besonders teure Kleider bewusst nur einmal exklusiv für dich.
00:32:16: oft werden dir in der Mitte Hand hergestellt trägst
00:32:20: du eigentlich auch selbst Mode, von der du sagst, die würde ich meinen Kundinnen und Kunden jetzt nicht unbedingt empfehlen.
00:32:26: Also hast du auch so ... keine Ahnung, lockste auch mal im Jogging-Anzug irgendwie zum Einkaufen.
00:32:31: oder kaufst du auch mal was bei H&M?
00:32:33: Jetzt mal platt gefragt, weil du das schön findest!
00:32:34: Ja, das
00:32:34: tun auch unsere Kunden.
00:32:36: Also das ist... Kunden sind heute nicht mehr treu am Geschäft.
00:32:39: Wir haben stammkunden.
00:32:40: aber heute und es ist ja eigentlich auch klug und meine Frau, meine Tochter Und ich tue's vielleicht auch jetzt nicht bei H & M für mich Aber ich kaufe schon Kreuz und Quer
00:32:50: und
00:32:50: guck nach Gefallen.
00:32:52: Und manchmal auch nach dem Preis.
00:32:53: Und auch nach der Qualität automatisch?
00:32:55: Also guckst du... Ich
00:32:56: gucke auch nach die Qualität, aber das korrigiert bei mir mit dem Preis.
00:33:01: also wenn was preiswert ist dann kann die Qualität nicht stimmen, weil ich natürlich auch weiß
00:33:07: wie die
00:33:07: Dinge produziert werden.
00:33:10: Das tue ich nicht.
00:33:11: aber wenn ich ein T-Shift für drei Euro kaufe, kann es keine Ökobauernwolle sein?
00:33:16: Kann das unter super ökologischen Bedingungen hergestellt worden sind?
00:33:20: Ich
00:33:20: finde das ja ganz schlimm so.
00:33:21: diese ganze Wegwerfmode, die du inzwischen hast und da gibt's ja auch eine große Kette, die inzwischen also ziemlich allen denkt gerade besonders an einer, weil sie wirklich so Kampfpreis irgendwann auf den Markt geworfen haben, dass das kann ja nicht sein!
00:33:33: Wie sind da die Bedingungen dahinter hinter solchen Geschichten?
00:33:36: Das finde ich ganz, ganz füchterlich inzwischen.
00:33:38: Dass du auch wirklich viele... Auch gerade junge Leute hast, die da reingehen und wo du genau weißt, die tragen das einmal, kaufen irgendwie für zwanzig Euro acht Teile ein und tragen die aber alle nur einmal.
00:33:48: Ich habe total schlechtes Gewissen mehr.
00:33:49: Und
00:33:50: es ist die gleiche Generation, die auch Freitags auf die Straße geht und sagt wir müssen für eine bessere Umwelt und besseres Surrounding
00:33:57: prüfen.
00:33:59: Ich glaube, das ist alles eine Frage der Aufklärung und der Diskussion, der Kommunikation untereinander unter den Generationen.
00:34:06: Unter den verschiedenen Meinungen auch.
00:34:08: Und da haben wir ja im Moment sowieso ein bisschen ein Problem, glaub ich.
00:34:11: Aber das ist ein ganz anderes Thema.
00:34:12: Ich habe nochmal mal eine Frage die mich als absolutem Mode-Papst natürlich bewegt.
00:34:19: Man sagt ja immer, alles kommt irgendwann wieder!
00:34:22: Und ich hab das mal gemacht und habe alte Sachen aufbewahrt in der Ordnung, sie kommen wieder.
00:34:27: Und die kamen dann für mich wieder und dann hab' ich die angezogen und irgendwie hat's doch nicht... Genau!
00:34:31: Das war das eine Thema.
00:34:32: Sie haben von der Größe
00:34:33: nicht gefasst.
00:34:33: Momentan hoffst du ja auch dass viele Dinge wiederkommen?
00:34:36: Aber sie haben irgendwie auch modisch nicht so richtig gepasst.
00:34:40: Es
00:34:40: kommt wieder, hieß es dann.
00:34:41: aber irgendwie war's doch... Wenn man genau hingeschaut hat, war es dann doch nicht so richtig.
00:34:45: das was eben vor zwanzig, dreißig Jahren oder der
00:34:48: andere?
00:34:48: Ja, sonst führen's ja die alten Sachen ansiedeln wieder.
00:34:50: Das wäre ja schlecht.
00:34:51: Sollts jetzt etwas Neues
00:34:53: kommen!
00:34:54: Aber natürlich haben die Hosen sind alle wieder sehr gerade.
00:34:56: Nicht dass sie einen Schlag haben wie in den Siebzigern aber sie sind alle auch wieder sehr grade und sehr weit.
00:35:02: Jetzt haben wir den Achtziger-Look ein bisschen durch... Und dann gibt´s da Dinge wie diesen Michael Jackson Film, die dann plötzlich so'n Trend loslösen.
00:35:12: Aber so kommt's... Gott sei Dank.
00:35:14: Wie?
00:35:16: Meinst du auf jeden und in zwanzig Jahren wieder anziehen ist der falsche Weg?
00:35:19: In den zwanziger
00:35:19: Jahren sind es eben nicht die Achtziger, die wiederkommen sondern die zweitausendszwanziger Jahre, die jetzt wieder da
00:35:24: sind.
00:35:24: Hast du denn momentan so eine Idee für Strömung wo du sagst das könnte jetzt hier nächsten ein bis drei Jahre passieren?
00:35:30: also können unsere Hörer jetzt schon irgendwas kaufen muss ich im halben Jahr sagen Ich hatte es gefühlt als erster.
00:35:36: Also ich glaube was Trends betrifft Diese schnellen Trends, da sind wir gar nicht auch der richtige Ort.
00:35:47: Und es gibt einen großen Trend oder eine Bewegung die ich sehr positiv finde.
00:35:52: viele schöne Wörter dazu ob das jetzt quiet luxury ist oder ähnliches dass sich mir Dinge die nach hohem Qualität sind auch in einem hohen Preis aber auch langlebig sind und durchaus man ihnen ansieht aber ohne dass sie gebrandet sind, dass sie teuer waren, dass Sie exklusiv waren.
00:36:10: Dieses eben Quiet Luxury, nach diesem ganzen, was wir all hatten mit Logos überall ist eigentlich der große Trend und er hält hoffentlich auch länger an.
00:36:21: Auch ein bisschen als Gegenbewegung zu diesen Fast Fashion ich kaufe mir nicht mehr fünf Pullis sondern einen und den pflege ich.
00:36:28: Der sieht auch anders aus.
00:36:30: wie kann ich zehn mal tragen und er sieht immer noch gut aus und ich gönne mir den.
00:36:34: Aber das mache ich dann eher für mich.
00:36:35: Also das meinst du nicht, dass ich damit erkannt werde?
00:36:37: Weil die Frage ist immer wer erkennt das?
00:36:39: Dass es da tatsächlich ein bisschen was Hochwertigeres ist.
00:36:42: Die Frage würde ich mir stellen.
00:36:43: Das
00:36:45: ist eine gute Frage weil das natürlich ein bisschen Modus ja auch eine Art Pristisch Sache und ich will ja dadurch etwas zeigen und wenn nichts mehr steht weiß es nicht mehr jeder.
00:36:57: aber da gibt's natürlich schon Tricks die unsere Branche gut kann und das ist natürlich auch schon auch ein Labeling oder einen Knopf.
00:37:03: oder bei Stone Island sitzt diese zwei Knöpfe am Arm, dann fehlt das Label.
00:37:09: Aber jeder kennt diese zwei Knoepfe?
00:37:10: Oder Martin Margella hat vier Stiche hin auf dem Rücken.
00:37:14: der weiß wer Martin Margetta ist, weiß auch dass das Deinungsstück von dem ist
00:37:20: und
00:37:20: der andere ist nicht wichtig.
00:37:21: Der weiß es sowieso nicht.
00:37:24: Ist es mir auch egal, dass er es nicht erkennt?
00:37:27: Und es gibt auch bei uns, wir stellen das sehr stark fest.
00:37:30: Jetzt schon diese Strömung, dass sich die einen Kunden möchten sich auch für den anderen unterscheiden, die die Label tragen.
00:37:36: Ich vergleiche die Sinti, die auch die Autosichfolieren lassen war so platt.
00:37:41: Möchten eben oder sie sollen ja sichtbar sein und ist auch gut und die wollen das so und die anderen wollen ihm bewusst das nicht mehr.
00:37:49: Die wollen eben bewusst kein Branding machen.
00:37:52: Weißt du schon?
00:37:53: Oder... Sicher.
00:37:54: Wann findet der Einkauf für die nächste Sommersaison statt?
00:37:56: Der hat wahrscheinlich schon
00:37:57: started.
00:37:57: Ja, schon angefangen.
00:37:58: Wir haben im Juni, Mai-Juni angefangen...
00:37:59: Und was ist die Modefarbe des nächsten Sommas?
00:38:02: Ah, das eine Modefarben ist schwierig!
00:38:04: Also und Sommer ist sowieso immer ne andere Farbviehfalt als Winter.
00:38:10: Wenn ich jetzt Grünen Töne sage dann greift es zu knapp.
00:38:16: Mode ist mehr als nur eine Farbe.
00:38:18: Mode besteht auch aus Schnitt, aus Kombination mit.
00:38:22: Wir verkaufen ja auch nicht nur eine einzelne Hose, wir wollen die komplett einkleiden.
00:38:27: Das ist eigentlich der Trend des Gesamtes.
00:38:30: Und
00:38:30: was trägt die Dame nächstes Jahr außer der Farbe?
00:38:35: Schnittanzüge im Sommer wenn es so heiß ist natürlich eher Kleider aber vor allem auch wieder Konfektion wie wir sagen.
00:38:40: also ein Anzug Bluse, neunziger Jahre, Tom Ford mit diesen schwarzen langen anzügen.
00:38:48: Zum einen
00:38:49: gerade Hosen und den tief geschlitzten Blusen.
00:38:52: Ach, es ist herrlich.
00:38:52: Also über die Mode kann man wirklich Ewigkeiten sprechen und über das was uns erwarten wird und dass was es ein Stück weit auch ausmacht.
00:39:00: Dirk ich habe eine Menge mitgenommen heute.
00:39:03: aus der heutigen Folge Stylish ging's zur Sache und du hast wie immer ein bisschen besser zugehört als ich glaube ich.
00:39:09: und deswegen kommt jetzt zu unserem Jagdtorn und damit darfst Du mir und uns allen und allen da draußen nochmal erzählen was wir heute ganz besonders mitnehmen auf dieser spannenden Folge mit Benjamin Füller.
00:39:26: Ja, ich habe mitgenommen dass ein Einzelhändler der nicht kämpft schon verloren hat.
00:39:31: Also der Einzelhandler muss flexibel sein, muss auch immer die Dinge mal wieder neu denken.
00:39:36: dann der Kunde muss gewonnen werden und nicht nur über den Preis insbesondere beim qualitativ hochwertigen einzelnen Handel.
00:39:43: also da muss man wirklich auch sehr individuell auf den Kunden eingehen.
00:39:47: Einkauf soll ein Erlebnis sein das sich natürlich auch vom Online-Handel unterscheidet und zu diesem erlebnis gehört natürlich auch der angenehme Aufenthalt in der Stadt.
00:39:56: und so wie der Einzelhandel, der gut funktionierende Einzel Handel.
00:40:00: Der Stadthilft sich zu präsentieren.
00:40:03: So sollte eben auch die Stadt dem Einzel-Handel helfen.
00:40:05: Das ist eine Wechselwirkung, die insgesamt dann zum Erfolg des großen Ganzen beiträgt.
00:40:10: Und dann hat Benjamin auch noch erfahren das im nächsten Sommer Konfektion angesagt, es ist der Anzug angesagt.
00:40:17: Es hat auch ein bisschen rausgelassen dass Grün-Töne offensichtlich die Töne sind, die gerne gesehen werden im nächsten Jahr, also wer jetzt schon einkaufen will und die Nase vorne haben will.
00:40:27: Der soll sich daran
00:40:28: halten.".
00:40:28: Es ist ihm auch kein Zufall dass wir unser Halbzeit-Legendenlogo in Grün gehalten haben.
00:40:32: Wir sind der Zeit permanent voraus.
00:40:34: wenn ihr die Bilder zur heutigen Folge noch mal gucken wollt könnt ihr das bei uns bei Social Media machen?
00:40:39: Wir sind bei Instagram, bei Facebook, bei LinkedIn gerne auch mal vorbeischauen im Modehaus Pfüller!
00:40:45: In Frankfurt freut sich nicht nur Benjamin.
00:40:47: Benjamin, wir danken dir herzlich für deinen Besuch für die spannenden Einblicke.
00:40:52: Schön, dass es euch gibt und möge es euch und ähnliche Modehäuser und Läden wie euch wirklich noch sehr lange geben.
00:40:59: Weil wir brauchen die und das schmückt tatsächlich unsere Städte und unsere Innenstädte auf jeden Fall.
00:41:04: Also spannende Pläne!
00:41:05: Wir wünschen euch... dass das alles aufgeht.
00:41:08: Und lieber Dirk, nächste Woche ist schon wieder Donnerstag!
00:41:10: Dann wirst du auch wieder stylisch hier sitzen und ich freue mich jetzt schon wieder drauf.
00:41:13: Ich
00:41:14: freue mich auch darauf, denn auch in der nächsten Woche wird es legendär Halbzeit-Legendär.
00:41:18: lieber viel.
00:41:18: Bis dahin lieber Dürrk und danke Benjamin, alles Gute für dich.
00:41:21: Danke
00:41:21: euch.
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